The Road so far….

Wir bauen ein Haus. Hätte uns das mal vor einem Jahr jemand gesagt, hätte ich ihm den Vogel gezeigt. Aber wie heißt es so schön: erstens kommt es anders…..

So zeichnete es sich Ende 2012 ab, dass mein Elternhaus wohl im Laufe des Jahres 2013 frei werden würde und wir dort einziehen könnten. So war auch immer die Planung gewesen, nur so früh, damit hat keiner gerechnet.

Uns war klar, dass in das Haus einiges an Arbeit gesteckt werden müsste damit es unseren Vorstellungen entsprechen würde. An der Substanz des Hauses wurde in den Jahren so gut wie nichts gemacht. Eine neue Fassade mit Dämmung musste in jedem Fall her. Zudem hatten wir die Absicht, das Dach auszubauen, um so mehr Wohnraum zu erhalten.

Um eine ungefähre Vorstellung zu bekommen, wieviel Geld in die Hand genommen werden müsste um das Haus einer Kernsanierung zu unterziehen, haben wir uns mit einem Archtitekten getroffen. Sein Fazit war schnell klar: es muss soviel gemacht werden, dass man sich doch überlegen möchte, das Haus nicht abzureißen um ein neues modernes Haus zu errichten, welches dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Kostet zwar mehr, lohnt sich aber.

Da uns diese Idee nicht neu war und wir nebenbei auch schon den Gedanken hatten stellte sich im Anschluß die Frage: Architekt? Fertighaus? Oder doch verkaufen und ein Haus kaufen, welches schon steht? Bei letzterer Möglichkeit würde man sich sicherlich viel Arbeit und Nerven sparen.

Dennoch führte uns der Weg Anfang Janaur 2013 in das Fertighauscenter in Mannheim. Dort haben wir einige Fertighäuser angesehen. Im ersten Haus war unser Eindruck: schönes Haus, aber auf Kunden hatte man wohl gerade keine Lust. Werbemappe in die Hand bekommen und tschüss. Direkt nebenan stand ein anderes schönes Haus. Zu Beginn ein komisches Gefühl, in ein solches Haus hereinzumaschieren. Es ist ein Gefühl, als würde man jemanden besuchen. Dort wurden wir nett empfangen und es wurden natürlich die eigenen Häuser angepriesen. Wir sind die besten weil Biohaus und und und.

Eine Woche später sind wir dann nochmals ins Fertighauscenter und wollten uns ein unverbindliches Angebot erstellen lassen. Es hieß dann, es wäre besser, wenn gleich ein Architekt dabei sein würde. Klingt logisch, war aber Pech für die Firma. Auf dem Weg zum Parkplatz sind wir nämlich an einem Musterhaus von Danhaus vorbei gekommen.

Wir wollten uns das Haus, was von außen wirklich schon sehr schön ausgesehen hatte, einfach mal ansehen. In dem Moment, wo wir dann durch die Eingangstür das Haus betreten hatten war uns beiden aber relativ schnell klar: es wird ein Danhaus werden. Nach einem sehr ausführlichen Gespräch mit dem dortigen Verkaufsberater vereinbarten wir dann einen Termin für die Folgewoche um uns mal ein Angebot erstellen zu lassen. Schließlich wussten wir ja noch gar nicht, was ein Haus, was unseren Vorstellungen entspricht, überhaupt kosten wird. Es sollte nicht das letzte Angebot bleiben. Insgesamt haben wir uns nun drei verschiedene Häuser planen lassen.

Nach langer und reichlicher Überlegung haben wir uns zudem letztendlich auch entschieden, dass Haus zu unterkellern. Wer weiß, ob wir hierüber nicht mal froh sein werden. An einem Haus kann alles nachträglich gebaut werden, nur der Keller nicht. Es wird also ein unterkellertes Danhaus mit Loggia und Klinkerfassade.

Auf dem Foto ist das Musterhaus in Mannheim zu sehen, welches optisch als Grundlage für unsere Planung gedient hat.Image