Archiv der Kategorie: Vorbereitungen

Elektro-Bemusterung

So langsam geht es alles Schlag auf Schlag.

Neben der Kellerstellung hat inzwischen auch die von Danhaus beauftragte Elektroinstallationsfirma, Elku aus Berlin, Kontakt mit uns aufgenommen.

Wir erhielten eine Vorschlagszeichnung für die Positionierung der Lichtschalter und Steckdosen aus dem Standard Umfang. Der Vorschlag enthielt zudem haufenweise Zusatzleistungen, wie z.B. Bewegungsmelder, zusätzliche Steckdosen, zusätzliche Lichtauslässe etc.

Es galt dann zu überlegen, wo eine Wechsel-, Reihen- oder Kreuzschaltung sinnvoll ist. Was das genau ist, haben wir allerdings erst googeln müssen.
Letztendlich haben wir einige Vorschläge von Elku übernommen, den überwiegenden Teil aber gestrichen.

Elku bietet zudem einen größeren Sicherungsschrank (6 Reihen statt 3 Reihen) sowie 20!!! zusätzliche Sicherungen an. Im Standardumfang von Danhaus sind 8 Sicherungen enthalten. Mir als Laie ist noch nicht klar, ob dies alles tatsächlich zusätzlich auch benötigt wird. Ich habe Elku daher darum gebeten zu erklären, weshalb ich diese Zusatzleistungen brauche. Ich bin gespannt.

Feinbemusterung im Danhaus, Baustellengespräch und der Beginn des Abbruchs

Der letzte Eintrag stammt schon aus Dezember; zwischenzeitlich ist allerdings tatsächlich nicht mehr so viel erwähnenswertes geschehen.

Feinbemusterung:

Anfang Januar fand im Musterhaus Mannheim die Feinbemusterung statt. Bei dieser wird alles mögliche festgelegt, wie z.B. die Ziegelfarbe, Klinkerfarbe, Fugenfarbe (dazu später mehr!), Treppenart und -farbe, Türen, Sanitärobjekte etc. pp).

Wir sollten für die Feinbemusterung ca. 6 Stunden einplanen. Allerdings waren wir uns (fast) in jedem Punkt sehr schnell einig, so dass wir nur ca. 3 Stunden gebraucht hatten. Wir haben auch auf einen Besuch der Sanitärausstellung verzichtet, da wir uns für die Objekte aus dem Danhaus entschieden hatten.

Die einzige Überraschung bei der Feinbemusterung gab es eigentlich nur bei der Frage nach der Klinkerfasade. Wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass die Klinkerfarbe vom Musterhaus zum Standard gehört; dies war aber gerade nicht der Fall mit der Folge eines Aufpreises. Was uns auch nicht bekannt war: die Fugenfarbe für die Klinker kann ebenfalls gewählt werden. Standardfarbe ist jedoch Anthrazit. Also Schwarz. Wer will denn bitte bei einem hellen Klinker schwarze Fugen? Nun haben wir uns für die weiß beige Fugenfarbe entschieden. Diese kostet aber dann tatsächlich um die 2.000,00 € Aufpreis in unserem Fall.

Auch die Haustüre haben wir aus dem Standard gewählt. Bis zu 4.000,00 € Aufpreis für eine Haustür war uns dann doch zuviel.

Insgesamt sind wir mit den Mehrkosten bei Feinbemusterung aber im kalkulierten Rahman geblieben, da wir schon sehr früh auch Einzelheiten in die Planung aufgenommen hatten, wie z.B. Doppelbeplankung der Wände, Sicherheitsverglasung etc.

Liebe Bauherren: bitte plant genug Puffer ein. Bei der Feinbemusterung solltet ihr mit gut 5.000,00 € +/- zusätzlich rechnen.

Baustellengespräch

Mitte Januar kam es dann zum Baustellengespräch unter Anwesenheit der Bauleiter der Firmen Danhaus, Glatthaar und unseres Kellerbauers. Es wird im Detail die weitere Planung und Vorgehensweise besprochen. Erwähnenswerte Einzelheiten gab es hier nicht; es kann jedoch im Rahmen der Erdarbeiten zu Problemen mit der Nachbargarage kommen; diese ist bis an die Grenze des Grundstücks gebaut. Wir werden sehen.

Zudem wussten wir bisher auch nicht, dass an dem Keller noch mit eine Noppenbahn mit Flies und Folie angebracht werden muss. Hierauf wurden wir erst beim Baustellengespräch hingewiesen. Mehrkosten hierfür sind noch nicht bekannt. Sinn und Zweck der Noppenbahn sei der Schutz der Wand beim Verfüllen, vor allem der Farbe auf den Fugen. 

Baustrom und Bauwasser

Baustrom und Bauwasser wurde durch die Stadtwerke angeschlossen. Allerdings war nicht bekannt, dass wir uns selbst um einen Baustromverteiler kümmern mussten. Dieser kann allerdings gemietet werden für ca. 50 € im Monat bei einem Elektrofachmarkt vor Ort.

Abriss

Letzte Woche hat dann auch die Entkernung des Hauses auf dem Grundstück stattgefunden. Innerhalb von 2 Tagen waren die Decken und das Dach weg.

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Bauantragsunterlagen bekommen und gleich abgegeben

Kurz vor Weihnachten haben wir dann tatsächlich noch die Bauantragsunterlagen per Post zugesandt bekommen.

Am 23.12. bekamen wir dann sogar noch einen Termin im städtischen Bauamt um die Unterlagen persönlich abzugeben. Vorher haben wir die Antragsunterlagen noch in dreifacher Ausfertigung unterschrieben. Gebraucht hat das Bauamt am Ende aber nur eine der drei Ausfertigungen.

Pünktlich am 24.12. bekamen wir dann auch schon die Bestätigung, dass sämtliche Unterlagen vollständig am 23.12. eingegangen sind. Am 24.01.2014 könnten wir also anfangen zu bauen. Zuvor muss aber noch der Abriss erfolgen. Hierfür brauchen wir weder eine Genehmigung noch ein Kenntnisgabeverfahren. Der Abriss eines Gebäudes der Klasse 1 ist nach der LBO BaWü verfahrensfrei.

Auch gleich am 24.12. kam dann wie erwartet die erste Abschlagsrechnung von Danhaus über 5% der Bausumme.

Alles da? Alles da! ALLES!

Dieser Beitrag ist bisher eine Ausnahme: nach vielen Rückschlägen, Verzögerungen und Änderungen gibt’s jetzt wirklich mal nur Positives zu berichten.

Wir haben ja jetzt lange rumgemacht mit den Unterlagen zur Baugenehmigung. Erst musste das geändert werden, dann war die Wand hier noch zu dick. Dann musste auf einmal der Kellervorraum für den KfW 55 Standard anders gedämmt werden. Die Bodendämmung ist jetzt nicht mehr auf, sondern unter der Bodenplatte und die Dämmung innen an den Wänden ist etwas dicker. Dann wurde eine Wand im OG dicker gemacht. So war auf einmal eine Tür dort, wo sie gar nicht hinsollte.

Aber sei‘s drum: Jetzt haben wir tatsächlich alles so wie es sein soll. Der Bauantrag wird nun fertig gemacht. Wenn das Glück uns weiterhin bei Seite steht können wir vielleicht noch vor Weihnachten den Bauantrag einreichen. Wenn wir das schaffen kann unser Haus „schon“ Ende April / Anfang Mai gerichtet werden.

Uns liegt auch endlich die Bestätigung vor, dass der Bemessungsgrundwasserstand in unserem Gutachten tatsächlich falsch war. Das hat nun auch der erste Gutachter eingesehen und den Passus entsprechend geändert. Keine Auftriebssicherung, keine Abdichtung der Lichtschächte gegen drückendes Wasser. In der Summe ergibt das eine Ersparnis von über 10.000 €.

Und: Die Küche für unser Haus haben wir auch schon bestellt. Einen Installationsplan gab’s gleich dazu. Danhaus hat sofort in dem Plan die Küche eingezeichnet, so wie diese von uns geplant wurde.

Es ist schön zu sehen, dass alles voran geht.