Kapitänsgiebel, Auftriebssicherung und drückendes Wasser

Den Entwurf mit dem Kapitänsgiebel haben wir vor einiger Zeit bekommen. Dieser sieht dann doch ganz gut aus. Wir können damit leben.

Allerdings haben sich schon wieder Mehrkosten aufgetan. Und diesmal ganz erhebliche Mehrkosten. Nachdem ich das Baugrundgutachten gelesen hatte war mir klar, dass wir den Keller nicht gegen aufstaunendes, sondern gegen drückendes Wasser abdichten müssen. Damit hab ich gerechnet.

Aber: Aufgrund des im Baugrundgutachten angegebenen Bemessungsgrundwasserstandes mit pi mal Daumen 20 cm unter dem Gras brauchen wir eine Auftriebssicherung. Diese hindert das Haus quasi am wegschwimmen, sollte das Grundwassers tatsächlich mal bis zur Bemesserungsgrenze steigen. Klingt komisch? Muss aber tatsächlich sein. Wird aber wohl nie passieren.

Mehrkosten: kann man uns nicht genau sagen. Der Statiker muss erst berechnen, welche Größe die Bodenplatte haben muss. Mit 10.000 € sollte man aber schon rechnen.

Nach reichlichem Brüten kommt die Höhe des Bemessungsgrundwasserstands dann doch sehr hoch vor. Vor allem auch deshalb, weil in der Gemeinde in der wir bauen der Grundwasserstand in den letzten Jahrzenten immer weiter gefallen ist. Ich habe dann das Tiefbauamt angerufen die mir bestätigten, dass der angegebene Bemessungsgrundwasserstand wirklich zu hoch sein könnte. Man möchte sich aber noch rückversichern und ich soll doch am Ende der Woche nochmal anrufen.

Ein wenig beruhigend. Man darf gespannt sein auf Freitag.

Eine gute Nachricht gibt es aber auch noch: wir haben unsere Küche geplant und auch der lageplant vom Ingenieurbüro ist da.

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