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Alles da? Alles da! ALLES!

Dieser Beitrag ist bisher eine Ausnahme: nach vielen Rückschlägen, Verzögerungen und Änderungen gibt’s jetzt wirklich mal nur Positives zu berichten.

Wir haben ja jetzt lange rumgemacht mit den Unterlagen zur Baugenehmigung. Erst musste das geändert werden, dann war die Wand hier noch zu dick. Dann musste auf einmal der Kellervorraum für den KfW 55 Standard anders gedämmt werden. Die Bodendämmung ist jetzt nicht mehr auf, sondern unter der Bodenplatte und die Dämmung innen an den Wänden ist etwas dicker. Dann wurde eine Wand im OG dicker gemacht. So war auf einmal eine Tür dort, wo sie gar nicht hinsollte.

Aber sei‘s drum: Jetzt haben wir tatsächlich alles so wie es sein soll. Der Bauantrag wird nun fertig gemacht. Wenn das Glück uns weiterhin bei Seite steht können wir vielleicht noch vor Weihnachten den Bauantrag einreichen. Wenn wir das schaffen kann unser Haus „schon“ Ende April / Anfang Mai gerichtet werden.

Uns liegt auch endlich die Bestätigung vor, dass der Bemessungsgrundwasserstand in unserem Gutachten tatsächlich falsch war. Das hat nun auch der erste Gutachter eingesehen und den Passus entsprechend geändert. Keine Auftriebssicherung, keine Abdichtung der Lichtschächte gegen drückendes Wasser. In der Summe ergibt das eine Ersparnis von über 10.000 €.

Und: Die Küche für unser Haus haben wir auch schon bestellt. Einen Installationsplan gab’s gleich dazu. Danhaus hat sofort in dem Plan die Küche eingezeichnet, so wie diese von uns geplant wurde.

Es ist schön zu sehen, dass alles voran geht.

Kapitänsgiebel, Auftriebssicherung und drückendes Wasser

Den Entwurf mit dem Kapitänsgiebel haben wir vor einiger Zeit bekommen. Dieser sieht dann doch ganz gut aus. Wir können damit leben.

Allerdings haben sich schon wieder Mehrkosten aufgetan. Und diesmal ganz erhebliche Mehrkosten. Nachdem ich das Baugrundgutachten gelesen hatte war mir klar, dass wir den Keller nicht gegen aufstaunendes, sondern gegen drückendes Wasser abdichten müssen. Damit hab ich gerechnet.

Aber: Aufgrund des im Baugrundgutachten angegebenen Bemessungsgrundwasserstandes mit pi mal Daumen 20 cm unter dem Gras brauchen wir eine Auftriebssicherung. Diese hindert das Haus quasi am wegschwimmen, sollte das Grundwassers tatsächlich mal bis zur Bemesserungsgrenze steigen. Klingt komisch? Muss aber tatsächlich sein. Wird aber wohl nie passieren.

Mehrkosten: kann man uns nicht genau sagen. Der Statiker muss erst berechnen, welche Größe die Bodenplatte haben muss. Mit 10.000 € sollte man aber schon rechnen.

Nach reichlichem Brüten kommt die Höhe des Bemessungsgrundwasserstands dann doch sehr hoch vor. Vor allem auch deshalb, weil in der Gemeinde in der wir bauen der Grundwasserstand in den letzten Jahrzenten immer weiter gefallen ist. Ich habe dann das Tiefbauamt angerufen die mir bestätigten, dass der angegebene Bemessungsgrundwasserstand wirklich zu hoch sein könnte. Man möchte sich aber noch rückversichern und ich soll doch am Ende der Woche nochmal anrufen.

Ein wenig beruhigend. Man darf gespannt sein auf Freitag.

Eine gute Nachricht gibt es aber auch noch: wir haben unsere Küche geplant und auch der lageplant vom Ingenieurbüro ist da.