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Jahresrückblick 2016

Das Jahr ist fast zu Ende, es ist also Zeit die Geschehnisse im Jahr  2016 Revue passieren zu lassen.  Im Haus selbst ist gar nichts passiert. Veränderungen gab es lediglich in unserem Garten. Diese sind aber auch überschaubar geblieben.

Zunächst haben wir eine Scheinakazie gepflanzt und noch ein paar Lorbeerbüsche als Sichtschutz zu den Nachbarn. Irgendwann mal, wenn sie groß sind.

Scheinakazie im Garten
Scheinakazie im Garten
Scheinakazie
Scheinakazie
Gartenpanorama
Gartenpanorama

Die größte Veränderung gab es auf aber auf unserer Terrasse: wir haben uns von einem befreundeten Schreiner eine Umrandung im Stil einer Veranda zimmern lassen. Das Ergebnis ist toll geworden. Vor der Veranda haben wir dann noch zwei kleine Beete mit Sandsteinen gebaut. Die Sandsteine hatten wir noch im Garten liegen. Gepflanzt haben wir dort Lavendel und Fairy Rosen, die Erde haben dann noch mit Zierkies in der Farbe Latte Macchiato vom Toom Baumarkt aufgefüllt.

Veranda
Veranda
Veranda
Veranda
Veranda
Veranda
Steinbeet
Steinbeet
Steinbeet
Steinbeet
Garten
Blick in den Garten

 

Kurz vor Jahresende war dann auch Acalor nochmal vor Ort. Bei Temperaturen zwischen 3 und 5 Grad und Regen hat unsere Ablage geklappert wie ein Traktor. Dies ist gut in dem angehängten Video zu hören, also Ton anmachen beim Abspielen . Acalor hat unserer Anlage jetzt einen sogenannten „Kantenschutz“ spendiert. Dieser Schutz wird zwischen dem Gitter des Ventilators und dem Verdampfer angebracht. Optisch ist dieser zwar sichtbar, fällt aber nicht wirklich auf.  Jedenfalls haben wir jetzt keinen Traktor mehr im Garten, Operation erfolgreich.

 

Das war es auch schon für 2016….

 

 

 

1 Jahr leben im Danhaus – ein Fazit

Wie die Zeit vergeht. Heute vor einem Jahr, am 20.09.2014, sind wir in unser Danhaus gezogen. Unglaublich, dass dies schon wieder ein ganzes Jahr her ist. Dies ist nun doch ein guter Zeitpunkt einmal ein Fazit zu ziehen. Das Fazit wiederum fällt aber kurz aus: wir sind einfach rundherum zufrieden. Wir fühlen uns noch immer als würden wir in einem Ferienhaus leben. Kleinere Probleme mit der Wärmepumpe wurden durch Acalor immer sofort gelöst. Auch Anfragen des Bauherren an Danhaus, den Bauleiter und die Subunternehmen („ich hab da mal ne Frage, ist das so wirklich korrekt alles?“ – der Bauherr neigt hier wohl etwas zur Überkorrektheit, sorry an alle Beteiligten ) wurden immer geduldig beantwortet. Danke hierfür!

Durch den heißen Sommer ist aber eines aufgefallen: die Polarisolierung ist nicht nur im Winter super, sondern funktioniert auch hervorragend im Sommer. Die Wärme, die mal im Haus drin ist, geht so einfach nicht mehr raus. Wir haben keine Acalor-Kühlfunktion und daher waren es teilweise kuschelige 30 Grad im Haus. Ohne Rollläden, um die Wärme abzuhalten, wäre das noch schlimmer gewesen. Zum Glück ist die Kühlfunktion nachrüstbar, dies steht auf der Agenda für die kommenden Jahre. Wir würden den angehenden Bauherren daher dringend sowohl zu Fensterläden (überall!) wie auch zu der Kühlfunktion von Acalor raten.

Da unser Danhaus (bis auf den Keller, der immer noch ein graues Dasein fristet und wohl auch noch lange wird) fix und fertig war, hatten wir im Verlauf diesen Jahres genug Zeit uns etwas um Garten, Vorgarten und Eingangsbereich zu kümmern. Ganz fertig sind wir aber immer noch nicht geworden, was aber nicht an Zeitmangel, sondern eher an Lustlosigkeit des Bauherren lag. Nächstes Jahr auf der Agenda stehen hier noch eine Veranda um die Terrasse und ein Kiesweg durch den Garten zu unserer Gartenhütte.

Den Rasen hatte der Bauherr ja letztes Jahr kurz nach Einzug schon ausgesät, so dass dieses Jahr im hinteren Teil des Gartens neben dem Pflanzen eins Pfirsichbaums, zweier japanischer Kirschblüten und sonstigem Grünzeug nur noch Düngen und Nachsäen auf dem Plan stand. Der Rasen ist auch ziemlich gut gelungen, auch wenn er im heißen Sommer trotz viel Wässern gelitten hat.

Blick in den Garten
Blick in den Garten

Im Eingangsbereich haben wir bei dem Onlineshop http://www.pflanzmich.de ein paar Smaragd-Thujen bestellt. Nach dem Einsetzen wurde um die Pflanzen Unkrautvlies verlegt; auf das Unkrautvlies wurde schließlich Holzdekor aufgebracht. Der Vergleich zwischen April und jetzt zeigt deutlich, dass die Thujen gut angewachsen sind.

Eingangsbereich April 2015
Eingangsbereich April 2015

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Eingangsbereich August 2015
Eingangsbereich August 2015
Eingangsbereich August 2015
Eingangsbereich August 2015

Im Vorgarten haben wir noch einen Zierapfelbaum gepflanzt und auch noch Rasen ausgesät. Der Magnolienbaum hat zum Glück die Bauphase – trotz unfachmännischem Schnitt – gut überstanden.

Vorgarten
Vorgarten
Vorgarten
Vorgarten

Im Sommer haben wir uns es dann letztendlich auch nicht nehmen lassen einen kleinen Pool zur Abkühlung zu kaufen. Hier müssen wir aber im nächsten Jahr eine Fläche plan mit Pflastersteinen auslegen, damit der Pool gerade steht.

Garten im Sommer mit Pool
Garten im Sommer mit Pool

Nun warten wir aktuell noch auf ein paar Lorbeersträucher für den hinteren Teil des Gartens.

 

Besser spät als nie: der Blower Door Test

Ende Februar hat dann unser Bauleiter, Herr Mootz, letztendlich noch den „Blower Door Test“ bei uns durchgeführt. Wir konnten den Test aus terminlichen Gründen erst jetzt durchführen; irgendwie hatten wir die ganze Zeit keinen übereinstimmenden passenden Termin mit unserem Bauleiter finden können. Aber wie sagt man so schön: besser spät als nie.

Der Bauherr hat vor dem Test bereits kleine Vorbereitungen getroffen: die Lüftung muss ausgeschaltet werden (geht nur über die Sicherung), die Aufsätze auf der Lüftung müssen so angebracht werden, dass keine Luft mehr einströmen kann (einfach umdrehen) und es soll vorsichtshalber noch mal überall Wasser laufen, dass keine Luft durch die Abflüsse strömen kann.

Bei Danhaus im Leistungsumfang ist der Blower Door Test inklusive. Mit dem Blower-Door-Test lässt sich die Luftdichtheit von Gebäuden zuverlässig messen, Leckagen bereits während der Bauphase feststellen und nach der Beseitigung der Schwachstellen die Qualität aller Maßnahmen zur Abdichtung der Gebäudehülle begutachten und dokumentieren. Es wird dabei ermittelt wie oft das Luftvolumen des Gebäudes bei einem bestimmten Unterdruck (i.d.R. 50 Pascal, entspricht einem Winddruck von ca. 4-5 Beaufort) pro Stunde ausgetauscht wird. Um diesen Differenzdruck aufzubauen wird in den Rahmen eines Fensters oder, wie bei uns, bei der Nebeneingangstür, die sogenannte Blower-Door  eingesetzt. Diese besteht aus einem individuell anpassbaren Aluminiumrahmen, der mit einer luftdichten Nylonplane bespannt ist. In einer Öffnung der Plane sitzt ein Ventilator mit elektronischer Drehzahlregelung.

Nylonplane in der Seiteneingangstor, Blower Door TEst
Nylonplane in der Seiteneingangstor, Blower Door Test

 

"Ventilator" beim Blower Door Test
„Ventilator“ beim Blower Door Test

Messstellen zur Ermittlung des Außen- und Innendrucks und des Druckabfalls in der Ventilatoreinlaufdüse vervollständigen den Messaufbau. Um nun eine gewünschte Druckdifferenz zwischen Gebäudeinnen- und Außenseite aufrecht zu erhalten, muss der Ventilator einen bestimmten Volumenstrom aus dem Gebäude „saugen“, dieser entspricht dem Leckagevolumenstrom der an sämtlichen Fehlstellen von außen in das Gebäude einströmt.  (Quelle der Blower Door Test Beschreibung: http://www.christofmootz.de/Blower-Door-Test.html ).

Der Test an sich verläuft dann allerdings ziemlich unspektakulär. Der kleine Ventilator Trödelt vor sich hin und erzeugt den Unterdruck um Haus. Das ganze dauert ca. 15 – 20 Minuten und fertig ist der Test. Das Aufbauen der Apparatur dauert länger als der Test selbst.

Für ein KfW 55 Haus wie wir es haben sieht der Gesetzgeber einen Wert von 3,0 vor, der durch die Messung erreicht werden muss. Danhaus hat sich hier ein anderes Ziel gesetzt und halbiert das ganze bereits auf 1,5. Bei uns kam letztendlich ein Wert von 0,84 heraus. Laut unserem Bauleiter ein hervorragender Wert im Bereich des Passivhausstandards. Was wir bereits den Winter über dachten hatte sich nun bestätigt: die Zimmerleute haben hervorragende Arbeit geleistet und das Haus ist dicht.

Dies hat man auch in den zurückliegenden Tagen während des Sturmtiefs „Niklas“ gemerkt. Es zieht nirgends. Zudem ist das Haus auch sehr gut schallisoliert, so dass man von dem windigen Treiben im Haus selbst gar nichts mitbekommen hatte.

Umzug, Außenanlage und Sonstiges

In den letzten 2 Wochen hat sich einiges getan. Trotz Urlaub gab es keine Zeit alle Ereignisse zeitnah zu in Worte zu fassen.

Das Wichtigste: ja, wir sind tatsächlich am 20.09. in unser neues Danhaus gezogen. Auch wenn es keiner geglaubt hat, dass es mit dem Termin so hin haut. Auch wir hatten zunächst eigentlich mit einem späteren Termin Ende Oktober / Anfang November kalkuliert. Aber um so schöner, dass der Hausbau nach genau 4 Monaten abgeschlossen ist. Ein Tipp an euch Bauende: Kalkuliert in euer Budget wenn möglich eine Grundreinigung des Neubaus durch eine Putzfirma ein. Es ist unglaublich, wie viel Schmutz sich nach einem Bau noch im Haus befindet, den man mit bloßem Auge erst gar nicht wahr nimmt. Wir haben alles selbst gereinigt – scheiss Arbeit!

Aktuell fühlen wir uns noch wie in einem Ferienhaus. Das Wohngefühl in unserem Danhaus ist toll. Wir fühlen uns rundum wohl.

Aber eins nach dem anderen:

In der Woche vor dem Einzug konnte noch alles erledigt werden was offen war; auf der Baustelle war dementsprechend die Hölle los. Derstappen hat die Treppe geliefert und eingebaut, die Innentüren sind gekommen, der Boden im OG wurde fertig verlegt und die Küche eingebaut.

Küche
Küche
Treppe - Sicht OG
Treppe – Sicht OG
Treppe ins OG
Treppe ins OG

Eine Schrecksekunde gab es dann aber auch noch: Als die Jungs von Sanitär Müller für die Endinstallation vor Ort waren wurde festgestellt, dass wir im Keller ja noch den Bauwasseranschluss haben (ach was, welch Überraschung!) und daher das Leitungssystem noch nicht abschließend in Betrieb genommen werden kann. Ich ging davon aus (wie bei Elku), dass sämtlicher Papierkram durch die Fa. Müller erledigt werden wird. Nun, die Anmeldung an die Stadtwerke hat die Fa. Müller wohl verpennt. Das war Mittwochs, sollten wir bei dem Einzug am Samstag ohne fließend Wasser dastehen? Nein, die Stadtwerke zeigten sich hier sehr flexibel (und auch die Fa. Müller!). Ich hatte noch Donnerstags ein Formular abgeholt, an die Fa. Müller gefaxt, postwendend das unterschriebene Rückfax bekommen, an die Stadtwerke weitergeleitet und einen Tag später wurde die Wasseruhr eingebracht und das Leitungssystem ans Netz genommen. Puh.

Auch KabelBW war Freitags noch vor Ort und hat uns mit TV, Telefon und Internet versorgt. Die Umstellung hat aufgrund technischer Probleme 1,5 Tage gedauert; aber immerhin hat es letztendlich problemlos geklappt.

Am eigentlichen Umzugstag wurde dann schwer geschuftet. Zum Glück konnten über Verwandte und Freunde zwei Sprinter organisiert werden, was den Umzug deutlich erleichtert hat: Mit insgesamt zwei Fahrten war (fast) unsere gesamte Habe aus der alten Wohnung in das Danhaus verbracht worden. Vielen Dank an alle Helfer!

Nach dem Umzug ging die eigentliche Arbeit aber erst los. Während die Bauherrin vornehmlich mit dem Einräumen beschäftigt war, baute der Bauherr Möbel auf. Viele Möbel. Ikea Möbel. Pax Schränke, Kalax, Malms….

In den nächsten Tagen war ich dann damit beschäftigt die Terrasse fertig zu bauen. Das Verschrauben der Dielen auf der Unterkonstruktion war kein großes Problem, aber dennoch sehr sehr zeitraubend. Ca. 600 Schrauben habe ich bis zur Fertigstellung der Terrasse verschraubt.

Als dann die Terrasse fertig war sollte noch Rasen im Garten gesät werden. Hierzu musste erstmal der ganze Garten umgegraben werden, was eine scheiss Arbeit! Nachdem der Nachbar mein Leid mit dem Spaten mit angesehen hatte stellte er mir seine Gartenkralle zur Verfügung. Welch Wohltat! Aber noch immer eine scheiss Arbeit! Wir können hier nur hoffen, dass sich der vergossene Schweiß gelohnt hat. In ein paar Wochen werden wir wissen wie gut das Gras wächst. Entschieden haben wir uns für Sport- und Spielrasen.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die in der Zwischenzeit durch unseren beauftragten Garten- und Landschaftsbauer ausgeführten Arbeiten. Unsere Einfahrt nebst dem Weg zum Haus wurden gepflastert, die Treppenstufen eingebracht, der Zaun montiert und weiß gestrichen. Auch wurde von einer anderen Baustelle noch etwas Mutterboden geliefert um das Gelände noch etwas aufzufüllen. Die gelieferte Erde muss nunmehr nur noch richtig verteilt und eingeebnet werden. Dem eigentlichen Anlegen des Gartens werden wir uns dann aber erst im nächsten Frühling widmen.

Straßenansicht
Straßenansicht
Hauseingang
Hauseingang

Da die eigentliche Bauphase nun abgeschlossen wird, wird es (voraussichtlich) ersteinmal in der nächsten Zeit etwas ruhiger werden in diesem Blog. Ich freue mich aber weiterhin auf Kommentare. Auch beantworte ich gerne Fragen anderer Danhaus Bauherren.

Die letzte(n) Woche(n) vor dem Umzug….

Es hat sich in den letzten zwei Wochen sehr viel auf der Baustelle bewegt. Leider war es aus Zeitgründen nicht möglich, den Fortschritt gleich zu kommunizieren.

Unser Danhaus ist zwischenzeitlich fast einzugsfertig. Die Wände sind verspachtelt, tapeziert und gestrichen. Die Fliesen sind auch schon fast alle verlegt, der Laminat liegt in zwei Räumen; nur unsere Galerie und das Schlafzimmer müssen noch mit Laminat ausgelegt werden. Fliesen fehlen noch ein paar im Flur im EG und im Gäste WC. Auch unsere Innentüren sowie die Profilholzverkleidung an einem Teil der Innenwände ist angebracht.

Wohnzimmer mit Fliesen
Wohnzimmer mit Fliesen
Fliesen im Wohnzimmer mit Innentüren
Fliesen im Wohnzimmer mit Innentüren
Laminat OG
Laminat OG
Profilholzverkleidung kalkweiß
Profilholzverkleidung kalkweiß

Auch das Bad sieht wirklich gut aus, jetzt wo die Badewanne eingemauert wurde:

Bad mit eingemauerter Badewanne
Bad mit eingemauerter Badewanne

Mit der Terrasse haben wir zwischenzeitlich auch angefangen. Nur haben wir bisher hier nur die Unterkonstuktion fertig bekommen; die Dielen müssen bei Zeiten noch verschraubt werden.

Terrasse Unterkonstruktion
Terrasse Unterkonstruktion

In der nächsten Woche kommen dann noch unsere Küche, die Innentreppe und die Sanitärobjekte (Klo, Waschtische etc.) und es werde in Eigenleistung noch Restarbeiten ausgeführt…. dann können wir tatsächlich am 20.09. einziehen. Genau 4 Monate nach Stellung des Hauses. Die Frage ist nur noch: wann sollen wir unser ganzes Zeug noch packen?
Mit Glück wird auch in der kommenden Woche noch unsere Einfahrt gepflastert. Die Pflastersteine werden am kommenden Montag zumindest geliefert.