Schlagwort-Archive: Dachüberstand

Hausbau: Tag 29 und Aufräumarbeiten der Baustelle

Am Donnerstag sind die Arbeiter der Firma Göllner mit den Klinker Arbeiten fertig geworden. Auch die „Fensterbänke“ für unsere insgesamt vier Türen im Erdgeschoss aus Granit wurden noch rechtzeitig geliefert. Es sieht wirklich gut aus; es ist, wie wir es wollten, ein Landhaus geworden.

verklinkerter Eingangsbereich
verklinkerter Eingangsbereich
verklinkerte Loggia
verklinkerte Loggia
fertig verklinkerter Seitenangangsbereich
fertig verklinkerter Seitenangangsbereich

Samstag haben wir dann zu Dritt die Baustelle aufgeräumt. Es ist unfassbar, was bei einem solchen Bau über bleibt. Zu Beginn haben wir immer den angefallen Müll am Wochenende, soweit es möglich war entsorgt. Auch zuvor hatten wir schon einen Container mit Mischmüll bestellt gehabt.
Da aber nun am Montag der Tiefbauer wieder kommt um die Abwasser-und Regenwasserleitungen zu verlegen, mussten wir diesmal wirklich alles wegräumen. Wir haben dafür zwei Container und eine „Big Pack“ bestellt. Je einen Container für die Klinkersteine und wieder Baumischabfälle (Holz, Plastik etc.) und das Big Pack für die restliche Dämmwolle.

Die Container werden gleich am Montag wieder abgeholt, dann darf der Tiefbauer wieder ran.

unaufegräumte Baustelle
unaufegräumte Baustelle
unaufegräumte Baustelle
unaufegräumte Baustelle
aufgeräumte Baustelle
aufgeräumte Baustelle
gefüllte Container
gefüllte Container

Hausbau Tage 17-21 – letzte Woche der Zimmerleute

Und dann waren sie weg.

In der letzten Hausbauwoche gab es nochmals einiges zu tun für unsere Zimmerleute. Alle Arbeiten konnten in der vorgegebenen Zeit erfüllt werden.

Zunächst fällt natürlich von außen auf, dass das Dach fertig eingedeckt wurde. Die Ziegel sehen – entgegen der ersten Befürchtung – wirklich toll aus. Auch sind die Regenfallrohre angebracht, genau wie Brüstung unserer Loggia. Wir haben uns hier für den Standart entschieden, also waagrechte Hölzer an der Brüstung. Alternativ wären senkrechte Bretter oder eben eine Glasverkleidung gewesen. Letzteres war jedoch etwas überteuert, auch die senkrechte Variante wäre mit einem Mehrpreis einhergegangen. Dieser wäre zwar zu verkraften gewesen, dennoch haben wir uns aufgrund der Optik dann doch für die waagerechte Variante der Brüstung entschieden.

Auch im Innenbereich hat sich in der letzten Woche nochmals einiges getan. Sämtliche Decken sind nun mit den Fermacellplatten verkleidet, die Luke zum Spitzboden sitzt ebenfalls. Im Spitzboden selbst wurde noch die Dämmung und der Laufsteg angebracht. Oben waren wir allerdings noch nicht.

Wir merken schon deutlich die gute Isolierung des Hauses. Durch die durchgehend wärmeren Temperaturen der letzten Wochen stand die Luft zu Beginn des Ausbaus des DG regelrecht. Seit die Dämmung angebracht wurde, herrscht bereits jetzt ein durchaus angenehmes Klima im DG. Im EG natürlich auch.

Nachdem unsere Zimmerleute gestern alle übrigen Arbeiten ausgeführt hatten, wurde das Haus noch schön ausgekehrt und sauber zurück gelassen.

Wenn man bedenkt, dass am 20.05. die Hausstellung erfolgte und die Zimmerleute genau einen Monat später, am 20.06. fertig waren, ist das schon eine sehr gute Leistung. Ein großes Danke an Ulli und sein Team.

In der nächsten Woche wird der optisch sehr zum Haus passende (Achtung Ironie) Dachständer für den Stromanschluss durch unsere Stadtwerke montiert. Auch steht der Maler für den Außenanstrich sowie Acalor für die Fußbodenheizung auf dem Programm.

eingedecktes Dach
eingedecktes Dach
Gaube mit Ziegeln
Gaube mit Ziegeln
Loggia mit Brüstung
Loggia mit Brüstung
Rückansicht mit verkleideter Loggia
Rückansicht mit verkleideter Loggia
Straßenansicht
Straßenansicht
Galerie
Galerie
Galerie
Galerie

Hausbau: Tage 15 und 16

Die Ziegel sind da!

Endlich wird das Dach eingedeckt. Am Donnerstag wurden die Ziegel von den Zimmerleuten nur sporadisch auf dem Dach verteilt, da diese sonst im Weg rumgelegen hätten. Zuerst dachten wir, es seien die falschen Ziegel geliefert worden; diese wirkten sehr dunkel. Nachdem dann aber auf der einen Dachhälfte am Freitag die Ziegel auch ausgelegt worden sind, waren es doch die richtigten. Im Sonnenlicht ist die Farbgebung des „Ziegelrot“ gut erkennbar.

halb eingedecktes Dach
halb eingedecktes Dach

Auch im Ergeschoss sind die Arbeiten voran geschritten. An den Decken sind nun überall mit Fermacellplatten angebracht; es entwickelt sich ein Raumgefühl.

Wohnzimmer mit DeckeWohnzimmer mit Decke
Wohnzimmer mit Decke
hier wird sich bald eine Küche befinden.
hier wird sich bald eine Küche befinden.

Ebenfalls im OG sind die Decken zum Großteil fertig.

Schräge mit Fermacellplaten
Schräge mit Fermacellplaten

Auch das erste Paket haben die Bauherren schon bekommen: der UPS Mann hat ein Paket mit Fensterbänken bei den Nachbarn abgegeben und im Türschlitz eine Benachrichtung hinterlassen.

Nächste Woche wird die letzte Woche der Zimmerleute sein. Zumindest wenn sie ihre Arbeit fertig bekommen. Es ist noch einiges zu tun; die Brüstung an der Loggia muss angebracht werden, das Dach fertig eingedeckt und im OG alle Fermacellplatten an die Decken angebracht werden.

Hausbau: Tage 7 und 8

Am Dienstag und Mittwoch wurden durch die Firmen Elku und Müller die weiteren Sanitär und Elektro Leitungen gelegt und von beiden Firmen der erste Montagetermin abgeschlossen.

Die Zimmerleute haben sich der Außenfassade gewidmet und die Holzverkleidung weitestgehend fertig gestellt. Die Loggia ist jetzt komplett verkleidet (bis auf das Geländer) und der sichtbare Teil des Kniestocks ebenso.

Durch den Feiertag am Donnerstag war dann am Freitag Stillstand auf der Baustelle: auch die Handwerker haben sich nach den bisherigen Arbeiten den Brückentag wirklich verdient.

Nur der Bauherr hat am Samstag gearbeitet: einige Holzabfälle auf die Mülldeponie gefahren (die Abgabe des unbehandelten Innenholzes kostet nix, nur die Abgabe des grundierten Holzes) und auch einige Müllsäcke mit Folien, Papier und Styropor gefüllt. Alles was abgegeben werden kann geben wir auch selber ab. Nur für die großen Teile wie Paletten werden wir einen Container bestellen müssen.

verkleidete Loggia
verkleidete Loggia

Eine Geschichte über Dachgauben, Dachüberstände, Vollgeschosse und Drempel….

Eigentlich, so dachten wir zumindest, wäre unser Haus schon fertig geplant. Leider muss das geplante Haus aber umgeplant werden. Und zwar ziemlich.

Es kam zu dem üblichen Ortsgespräch mit dem Architekten auf dem Baugrundstück. Hierbei wurde alles ausführlich und klar besprochen. Sah alles gut aus, bis auf „Kleinigkeiten„. Aus diesen „Kleinigkeiten“ resultiert aber letztendlich eine Umplanung des Traumhauses.

1. Das Obergeschoss sei, trotz der Schrägen, aufgrund der Regelungen der LBO BaWü ein Vollgeschoss. Unser Bebauungsplan lässt bei zwei Vollgeschossen aber nur einen Kniestock (Drempel) von 30 cm zu. Super, geplant haben wir aber 100 cm. Der Achitekt bat uns darum, diesbezüglich bei dem Bauamt nachzuhaken, inwieweit eine Ausnahmegenehmigung für den erhöhten Kniestock in Betracht kommen würde. Ist das aber nicht eigentlich Aufgabe des Architekten?

Hier erhielten wir jedoch eine positive Nachricht: da der geltende  Bebauungsplan für unser Grundstück aus dem Jahr 1971 stammt ist bei der Definition des „Vollgeschosses“ die alte LBO heranzuziehen. Glücklicherweise ist nach der alten LBO das geplante Dachgeschoss, zumindest nach der Aussage des Bauamts, kein Vollgeschoss, so dass ein Kniestock von 80 cm zulässig ist. Allerdings sah das Bauamt keinen Grund für eine Befreiuung auf 100 cm. Gut, mit 80 cm können wir gut leben und planen demenstprechend.

2. Weiterhin war nach Auffassung des Architekten der Dachüberstand 10 cm zu lang. Nach der LBO dürfe dieser nur 1,50 m betragen. Danhaus hatte uns einen wunderschönen Dachübersstand von 1,60 m geplant. Wunderbar hat das ausgesehen. Auch eine Überdachung des Hauseingangs konnte man sich so sparen. Wir stimmten der Kürzung des Überstandes gleich zu, 10 cm sind ja nicht die Welt.

Blöd nur, dass die Auskunft der Kürzung auf 1,50m falsch war. Tatsächlich darf nach der LBO BaWü in unserem Fall der Dachüberstand nur 55 cm sein. Grundsätzlich bleibt der Dachüberstand bis zu einer Länge von 1,50 m außer Betracht; der Dachüberstand muss dann aber noch mindestens 2 Meter vom Nachbargrundstück entfernt sein. Wir planen jedoch die unser Haus in 2,55 Metern Entfernung zum Nachbarhaus. Abzüglich der 2 Meter Mindestabstand verbleiben also noch ganze 55 Zentimer für den Dachüberstand.

Nachteil: Durch die Verkürzung des Dachüberstands wird der Kniestock sichtbar und muss nun mit Holz verkleidet oder auch verklinkert werden. Kostet natürlich auch wieder mehr.

Aber es kommt noch schlimmer: Geplant waren auf jeder Dachseite jeweils eine Dachgaube. Wie wir nun erfahren haben, passen die von uns ausgesuchten Gauben jetzt nicht mehr auf das Dach, da der Dachüberstand für die Gauben zu kurz ist. Als Alternative werden zwei Kaptitänsgiebel vorgeschlagen. Sehen ganz gut aus. Wie sollte es aber anders sein: natürlich kosten auch die diese mehr.

Wir warten gespannt auf einen Entwurf unseres Hauses mit den Kapitänsgiebel….