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Hausbau: Tag 29 und Aufräumarbeiten der Baustelle

Am Donnerstag sind die Arbeiter der Firma Göllner mit den Klinker Arbeiten fertig geworden. Auch die „Fensterbänke“ für unsere insgesamt vier Türen im Erdgeschoss aus Granit wurden noch rechtzeitig geliefert. Es sieht wirklich gut aus; es ist, wie wir es wollten, ein Landhaus geworden.

verklinkerter Eingangsbereich
verklinkerter Eingangsbereich
verklinkerte Loggia
verklinkerte Loggia
fertig verklinkerter Seitenangangsbereich
fertig verklinkerter Seitenangangsbereich

Samstag haben wir dann zu Dritt die Baustelle aufgeräumt. Es ist unfassbar, was bei einem solchen Bau über bleibt. Zu Beginn haben wir immer den angefallen Müll am Wochenende, soweit es möglich war entsorgt. Auch zuvor hatten wir schon einen Container mit Mischmüll bestellt gehabt.
Da aber nun am Montag der Tiefbauer wieder kommt um die Abwasser-und Regenwasserleitungen zu verlegen, mussten wir diesmal wirklich alles wegräumen. Wir haben dafür zwei Container und eine „Big Pack“ bestellt. Je einen Container für die Klinkersteine und wieder Baumischabfälle (Holz, Plastik etc.) und das Big Pack für die restliche Dämmwolle.

Die Container werden gleich am Montag wieder abgeholt, dann darf der Tiefbauer wieder ran.

unaufegräumte Baustelle
unaufegräumte Baustelle
unaufegräumte Baustelle
unaufegräumte Baustelle
aufgeräumte Baustelle
aufgeräumte Baustelle
gefüllte Container
gefüllte Container

Hausbau: Tage 25 und 26

Mittwoch Abend, als Acalor dann weg war, haben wir nochmals einen Rundgang durch das Haus gemacht. Acalor hatte im Keller zwar alle Leitungen verlegt, sich jedoch nicht an den vereinbarten Plan gehalten: Die Leitung hin zum Außengerät sollte an der Decke in den Ecken entlang geführt werden; tatsächlich wurde die Leitung aber mitten durch den Kellerraum auf dem Boden entlang verlegt. Mitten im Weg also. Der für den kommenden Tag geplante Estrich hätte die Leitung nicht ganz abgedeckt, also was tun?
Wir haben dann kurz vor 21 Uhr noch unseren Bauleiter erreicht, der sich dem Problem trotz Feierabend noch umgehend angenommen hatte. Er konnte tatsächlich noch einen Ansprechpartner bei Acalor erreichen und das Problem lösen. Am frühen Donnerstag morgen wurde die falsch verlegte Leitung von Acalor dann umgehen wieder zurück gebaut.
Danke Herr Mootz für den Einsatz im Feierabend!

Auch den Entlüftungspilz hat Acalor noch angebracht. Hässliches Ding, muss aber leider installiert werden. Zum Glück wird an der Stelle ja noch verfüllt werden.

Acalor Pilz
Acalor Pilz

Ebenfalls Donnerstag war die Firma Calakovic Estrich vor Ort um im gesamten Haus den Estrich einzubringen. Kaum zu glauben, aber nach einem Tag war bereits alles fertig: Keller, EG und DG voll mit Estrich. Allerdings wurde im Außenbereich ein Haufen Müll einfach zurück gelassen. Nicht nur Bauabfälle, sondern auch Kaffeebecher, Wurstverpackungen etc. . Zu den Hinterlassenschaften zählt auch ein kleiner Haufen Sand, der wohl nicht mehr gebraucht worden war. Ebenfalls wurde von den den Nachbarn ein Tisch, der für den Sperrmüll bestimmt war, für die Mittagspause auf unser Grundstück gestellt. Und natürlich nach getaner Arbeit nicht wieder zurück gestellt. Das geht besser! Allerdings sieht wenigstens der Erstich für uns als Laien ziemlich gut aus.

Nach 48 Stunden war der Estrich dann begehbar.

Estrich im Wohnzimmer
Estrich im Wohnzimmer
Estrich im DG
Estrich im DG

Am Freitag wurde dann auch unser Maler mit seiner Arbeit fertig. Auch mit ihm sind wir sehr zufrieden. Innerhalb einer Woche hat er die ganze Hausfassade gestrichen, ganz alleine. Und zum Dank hat er noch einiges von dem Holzmüll mitgenommen, der ja durch den Bauherren entsorgt werden muss. Hier werden wir noch einen Container bestellen, um auch den restlichen Müll loszuwerden. Einen Container für Baumischabfälle haben wir schon gefüllt. 1,63 Tonnen Müll (Verpackungen, Fermacell, Papier, Plastik etc.). Und einiges hatten wir auch selbst schon zur Deponie gefahren.

Obwohl schon unser Nachbar und einige der Handwerker sich mit Holz eingedeckt haben, liegt immer noch dieser Haufen unter der Loggia:

restlicher Holzmüll
restlicher Holzmüll

Am Freitag wurde dann auch der Klinker geliefert, mit dessen Verarbeitung am Montag begonnen werden wird. Wir haben uns für den Klinker „Flying Scotsman“ von der Firma Egernsund mit beige-weißer Fugenfarbe entschieden.

Teil der gelieferten Klinkersteine
Teil der gelieferten Klinkersteine

Endlich: Erste Entwurfszeichnung und Baugrundgutachten sind da

Endlich sind die erste detaillierte Entwurfszeichnung unseres Danhauses und das Baugrundgutachten der Firma Clayton angekommen. Auf die Entwurfszeichnung musste wir 2 Monate warten, auf das Baugrundgutachten 5 Wochen.

Die erste Entwurfszeichnung haben wir bereits mit unserem zuständigen Danhaus Berater besprochen. Viel zu ändern war zum Glück nicht mehr. Hier noch eine Wand versetzen, da noch die Tür verschieben und auf der Loggia noch etwas größere Fenstertüren eingeplant. Es ist dennoch schön zu sehen, wie die Planungen langsam visuell greifbar werden und man sich das Endergebnis immer besser vorstellen kann. Wenn der nächste Entwurf hoffentlich schneller kommt, geht es dann endlich zum Architekten.

Das Baugrundgutachten ist für uns noch nicht so ganz verständlich. Wir müssen aber wohl bezüglich der Wasserabdichtung des Kellers mit Mehrkosten rechnen. Aktuell haben wir eine Abdichtung gegen drückendes Wasser geplant, die Geologen legen jedoch nahe, gegen aufstauendes Sickerwasser abzudichten. Der Mehrpreis sollte aber nicht mehr so sehr ins Gewicht fallen. Hoffen wir.

Auch wird eine „elastisch gebette Bodenplatte“ angeraten. Was das aber genau sein soll, sagt uns auch Tante Google nicht. Wir gehen aber davon aus, dass dies was mit der Sauberkeitschicht aus Kies unter der Bodenplatte zu tun hat.

Ein Verfüllen mit dem Erdaushub scheint auch möglich, jedoch nicht mit jedem Material aus der Baugrube. Ein Teil des Sandes soll abgefahren werden, mit dem Sand darunter hingegen kann dann verfüllt werden. Klingt zumindest gut.

Jedenfalls ist das Gutachten nun zur genauen Auswertung an Glatthaar gegangen und wir sind gespannt, was der Kellerbauer alles daraus entnehmen kann.