Schlagwort-Archive: EEWärmeG

Nachweis §10 EEWärmeG

Durch Zufall habe ich in den letzten Tage mal wieder unsere Entwässerungsgenehmigung in die Hände bekommen. In der Genehmigung selbst war unsere Stadt als Baurechtsbehörde so frei einen Hinweis auf das EEWärmeG mit aufzunehmen.

Kurz: Jeder Bauherr ist bei einem Neubau nach dem EEWärmeG verpflichtet, einen gewissen Anteil des benötigten Energiebedarf über regenerative Energien zu beziehen und dies der Baurechtsbehörde 3 Monate nach Inbetriebnahme der Heizungsanlage nachzuweisen. Also das war irgendwie völlig an mir vorbei gegangen und auch seitens Danhaus gab es hierzu keinen Hinweis. Ohne die Nachricht der Stadt hätte ich hiervon nie erfahren. Aber der Bauherr ist hierzu ganz alleine verantwortlich. Kommt er seiner Verpflichtung nicht nach, kann es sogar ein Bußgeld geben.

Da die meisten Danhaus Bauherren eine Wärmepumpe haben werden, gilt folgendes:

Bei Nutzung von Geothermie und Umweltwärme nach Maßgabe der Nummer III der Anlage zu diesem Gesetz wird die Pflicht nach § 3 Abs. 1 dadurch erfüllt, dass der Wärme- und Kälteenergiebedarf zu mindestens 50 Prozent aus den Anlagen zur Nutzung dieser Energien gedeckt wird.“

Bei den Acalorwärmepumpen wird der Bedarf sogar zu 100% gedeckt, ist also kein Problem. Nur wie genau erfolgt der Nachweis?

Zunächst teilte Acalaor mit, dass eine Übersendung der „Fachunternehmererklärung“ reichen würde. Dies sah aber die Baurechtsbehörde anders und schickte uns ein pdf zu, welches von Acalaor ausgefüllt werden musste. Hier muss auch mal ein Lob an unsere Baurechtsbehörde erfolgen, die immer sehr schnell bei Anfragen, auch im Vorfeld im Rahmen der Bauantragsunterlagen, reagierte.

Acalaor hat dies auch umgehend erledigt, so dass unsere Pflicht nach § 10 EEWärmeG nun auch erfüllt ist.