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Umzug, Außenanlage und Sonstiges

In den letzten 2 Wochen hat sich einiges getan. Trotz Urlaub gab es keine Zeit alle Ereignisse zeitnah zu in Worte zu fassen.

Das Wichtigste: ja, wir sind tatsächlich am 20.09. in unser neues Danhaus gezogen. Auch wenn es keiner geglaubt hat, dass es mit dem Termin so hin haut. Auch wir hatten zunächst eigentlich mit einem späteren Termin Ende Oktober / Anfang November kalkuliert. Aber um so schöner, dass der Hausbau nach genau 4 Monaten abgeschlossen ist. Ein Tipp an euch Bauende: Kalkuliert in euer Budget wenn möglich eine Grundreinigung des Neubaus durch eine Putzfirma ein. Es ist unglaublich, wie viel Schmutz sich nach einem Bau noch im Haus befindet, den man mit bloßem Auge erst gar nicht wahr nimmt. Wir haben alles selbst gereinigt – scheiss Arbeit!

Aktuell fühlen wir uns noch wie in einem Ferienhaus. Das Wohngefühl in unserem Danhaus ist toll. Wir fühlen uns rundum wohl.

Aber eins nach dem anderen:

In der Woche vor dem Einzug konnte noch alles erledigt werden was offen war; auf der Baustelle war dementsprechend die Hölle los. Derstappen hat die Treppe geliefert und eingebaut, die Innentüren sind gekommen, der Boden im OG wurde fertig verlegt und die Küche eingebaut.

Küche
Küche
Treppe - Sicht OG
Treppe – Sicht OG
Treppe ins OG
Treppe ins OG

Eine Schrecksekunde gab es dann aber auch noch: Als die Jungs von Sanitär Müller für die Endinstallation vor Ort waren wurde festgestellt, dass wir im Keller ja noch den Bauwasseranschluss haben (ach was, welch Überraschung!) und daher das Leitungssystem noch nicht abschließend in Betrieb genommen werden kann. Ich ging davon aus (wie bei Elku), dass sämtlicher Papierkram durch die Fa. Müller erledigt werden wird. Nun, die Anmeldung an die Stadtwerke hat die Fa. Müller wohl verpennt. Das war Mittwochs, sollten wir bei dem Einzug am Samstag ohne fließend Wasser dastehen? Nein, die Stadtwerke zeigten sich hier sehr flexibel (und auch die Fa. Müller!). Ich hatte noch Donnerstags ein Formular abgeholt, an die Fa. Müller gefaxt, postwendend das unterschriebene Rückfax bekommen, an die Stadtwerke weitergeleitet und einen Tag später wurde die Wasseruhr eingebracht und das Leitungssystem ans Netz genommen. Puh.

Auch KabelBW war Freitags noch vor Ort und hat uns mit TV, Telefon und Internet versorgt. Die Umstellung hat aufgrund technischer Probleme 1,5 Tage gedauert; aber immerhin hat es letztendlich problemlos geklappt.

Am eigentlichen Umzugstag wurde dann schwer geschuftet. Zum Glück konnten über Verwandte und Freunde zwei Sprinter organisiert werden, was den Umzug deutlich erleichtert hat: Mit insgesamt zwei Fahrten war (fast) unsere gesamte Habe aus der alten Wohnung in das Danhaus verbracht worden. Vielen Dank an alle Helfer!

Nach dem Umzug ging die eigentliche Arbeit aber erst los. Während die Bauherrin vornehmlich mit dem Einräumen beschäftigt war, baute der Bauherr Möbel auf. Viele Möbel. Ikea Möbel. Pax Schränke, Kalax, Malms….

In den nächsten Tagen war ich dann damit beschäftigt die Terrasse fertig zu bauen. Das Verschrauben der Dielen auf der Unterkonstruktion war kein großes Problem, aber dennoch sehr sehr zeitraubend. Ca. 600 Schrauben habe ich bis zur Fertigstellung der Terrasse verschraubt.

Als dann die Terrasse fertig war sollte noch Rasen im Garten gesät werden. Hierzu musste erstmal der ganze Garten umgegraben werden, was eine scheiss Arbeit! Nachdem der Nachbar mein Leid mit dem Spaten mit angesehen hatte stellte er mir seine Gartenkralle zur Verfügung. Welch Wohltat! Aber noch immer eine scheiss Arbeit! Wir können hier nur hoffen, dass sich der vergossene Schweiß gelohnt hat. In ein paar Wochen werden wir wissen wie gut das Gras wächst. Entschieden haben wir uns für Sport- und Spielrasen.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die in der Zwischenzeit durch unseren beauftragten Garten- und Landschaftsbauer ausgeführten Arbeiten. Unsere Einfahrt nebst dem Weg zum Haus wurden gepflastert, die Treppenstufen eingebracht, der Zaun montiert und weiß gestrichen. Auch wurde von einer anderen Baustelle noch etwas Mutterboden geliefert um das Gelände noch etwas aufzufüllen. Die gelieferte Erde muss nunmehr nur noch richtig verteilt und eingeebnet werden. Dem eigentlichen Anlegen des Gartens werden wir uns dann aber erst im nächsten Frühling widmen.

Straßenansicht
Straßenansicht
Hauseingang
Hauseingang

Da die eigentliche Bauphase nun abgeschlossen wird, wird es (voraussichtlich) ersteinmal in der nächsten Zeit etwas ruhiger werden in diesem Blog. Ich freue mich aber weiterhin auf Kommentare. Auch beantworte ich gerne Fragen anderer Danhaus Bauherren.

Installation des Acalor Außengerätes

In den letzten beiden Tagen war Acalor vor Ort und hat das Außengerät montiert. Wir haben uns entschieden, es hinter die Einfahrt zu setzen und vor das Außengerät einen Sichtschutz anzubringen, damit das Gerät von der Straße aus nicht gesehen werden kann. Zum einen sieht es furchbar aus, zum anderen soll es ja nicht beschädigt werden. Man weiß ja nie. Gerät ist jetzt da, Sichtschutz dauert noch eingige Zeit.

Acalor Außengerät
Acalor Außengerät
Acalor Außengerät
Acalor Außengerät

Auch wurde durch Acalor die Steuereinheit im zukünftigen Wohnzimmer angebracht und dem Bauherren auch direkt erklärt wie alles funktioniert. Mal sehen, ob ich das bei Einzug auch noch zusammen bekomme. Aber wir haben ja auch gleich eine Anleitung dazu übergeben bekommen. Ebenfalls wurde die Funktion des Heizkreisverteilers erläutert und auch auf ein kleines Gerät hingewiesen, eine Art Feuermelder, welches Alarm gibt falls Propangas aus der Fußbodenheizung austreten sollte.
Die Monteure haben dann auch noch das „Anheizprogramm“ gestartet. Hier läuft die Heizung in unserem Fall für 200 Stunden. Wohl aber nicht durchgehend am Stück, sondern in Intervallen, bei welchen die Temparaturen schrittweise bis zuletzt auf 30 Grad erhöht werden. Wird also ganz schön warm in unserem Haus. Angeschlossen wurde alles an unseren Baustrom. Nach Aussage des Monteuers braucht die Wärmepumpe pro Stunde ca. 2,5 KWH. Auf 200 Stunden Betrieb gerechnet kommt da auch wieder einiges an Stromkosten zusammen.

Acalor Thermostat
Acalor Thermostat

Im Keller wurden die Leitungen jetzt auch korrekt an der Decke entlangeführt und nicht mehr quer durch den Raum, wie dies bei dem ersten Montagetermin versehentlich geschehen war. Hier wurde aber seiner Zeit umgehend reagiert und das „Mißgeschick“ sofort zurückgebaut.

Auch Elku hat sich nochmal gemeldet und würde gerne in der nächsten Woche die Abschlußarbeiten machen. Hierfür ist es aber nach Aussage unseres Bauleiters noch ein wenig zu früh.

Am vergangenen Wochenende haben wir zudem einen Großeinkauf in unserem Hornbach gemacht. Wir haben das Material für unsere Holzterrasse bestellt und auch gleich ein Gartenhaus dazu.
Als Holz haben wir Douglasie gewählt.

Gartenhaus Konsta Fino 2 von Hornbach
Gartenhaus Konsta Fino 2 von Hornbach
Terrassendiele aus Douglasie von Hornbach
Terrassendiele aus Douglasie von Hornbach

Hausbau: Tage 13 und 14

Da am Montag ein Feiertag (Pfingstmontag) gewesen war, ging es erst am Dienstag auf der Baustelle weiter. Eingeplant für Dienstag und Mittwoch waren neben den Zimmerleuten auch wieder die Sänitar- und Elektromonteure der Firmen Müller und Elku.

Losgelegt wurde allerdings erst am Nachmittag.Die Anreise war offenbar ziemlich zeitraubend, da es auf der A6 zu einem schweren Unfall mit Vollsperrung gekommen war.

Am Ende sind dann aber alle heil angekommen und konnten auch loslegen. In diesen beiden Tagen hat sich dann auch sichtbar etwas getan. Die Elektroleitungen wurden in Dachgeschoss und im Keller verlegt. Auch wurden die Bohrlöcher durch die Außenwand für die kontrollierte Be- und Entlüftung gefertigt und die Lüftung auch gleich eingebaut.

Die Frischwasser- und Abwasserleitungen liegen, zumindest im Haus, auch inzwischen alle. Nur im Außenbereich muss unser Tiefbauer noch die Abwasserleitungen legen und an den bestehenden Kanal anschließen.
Im Bad haben wir schon die Duschtasse und die Badewanne stehen. Da wir die Badewanne im Eck geplant haben, wird diese durch unseren Fliesenleger noch eingemauert werden.
Die Armaturen (also Toilette, Waschbecken etc.) werden allerdings erst angebracht, wenn die Fliesen verlegt sind.

Die Zimmerleute haben sich vorwiegend um die Anbringung der nachgelieferten Dachlatten gekümmert. Auch die Fermacellplatten an den Schrägen und Decken sind inzwischen zum Großteil schon vorhanden. Ich hatte mich hier zunächst gewundert, weshalb zwischen den Fermacellplatten an der Decke jeweils ein deutlicher Spalt zu sehen war. Dies scheint aber an den Schrägen und Decken so vom Hersteller vorgeschrieben zu sein. Genau in diese Spalte muss dann später einiges an Spachtelmasse eingebracht werden.

Bilder:

Vorbereitung Badewannenarmatur
Vorbereitung Badewannenarmatur
Badewanne
Badewanne
Duschtasse
Duschtasse
Abwasserleitungen unter der Kellerdecke
Abwasserleitungen unter der Kellerdecke
Spalten zwischen den Platten
Spalten zwischen den Platten
Entlüftung Loggia
Entlüftung Loggia

Hausbau: Tage 5 und 6

In den letzten beiden Tagen wurden wieder deutlich sichtbare Fortschritte erzielt.

Die Zimmerleute haben alle gelieferten Dachlatten angebracht; allerdings wurden knapp 60 Dachlatten zu wenig geliefert. Bis zur Nachlieferung werden dann eben andere Arbeiten ausgeführt. So wurden die Dachüberstände gezimmert und die Holzverkleidung am Dach angebracht. Auch ist nun die Vorbereitung für die Dachrinne sichtbar.

Am 6. Tag war zudem die Santitärifirma Müller sowie die Elektroinstallateure der Firma Elku anwesend. Mit Elku wurden vor Ort nochmals die Standorte der Lichtschalter und Steckdosen durchgegangen. Wir haben noch einen Lichtschalter im Eingangsbereich umgesetzt, da dieser nach der Planung direkt hinter der Eingangstür angebracht war; sehr unpraktisch.

Zwischenzeitlich wurden im EG auch sämtliche Löcher für die Steckdosen und Lichtschalter herausgebohrt; auch der Sicherungskasten ist im Keller schon angebracht worden. Einen zusätzlichen Sicherungskasten bekommen wir auch noch in unserem geplanten Abstellraum.

Mit der Santitärfirma wurde vor Ort dann der Standort des Außenwasseranschlusses festgelegt. Auch diese war fleißig: der Spülkasten der Gästetoilette ist schon in der Wand verschwunden.

Letztendlich war am Wochenende auch der Bauherr tätig gewesen: durch einen Regenguss am 1. Mai stand Wasser im Keller. Ca. 600 Liter Wasser hat der Bauherr mit einem Industriestaubsauger aus dem Keller gesaugt. Fassungsvermögen des Saugers sind 20 Liter; 30 mal musste dieser ausgeleert werden.

Nun muss der Kellerboden nur noch abtrocknen, bevor eine Folie auf der Bodenplatte für den Estrich verlegt wird.

Bilder:

Rückseite

Straßenseite
Straßenseite
Spülkasten Toilette
Spülkasten Toilette
Steckdosenvorbereitung
Steckdosenvorbereitung
trocknender Keller
trocknender Keller
Leitungsverlegung Außensteckdose
Leitungsverlegung Außensteckdose