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Jahresrückblick 2016

Das Jahr ist fast zu Ende, es ist also Zeit die Geschehnisse im Jahr  2016 Revue passieren zu lassen.  Im Haus selbst ist gar nichts passiert. Veränderungen gab es lediglich in unserem Garten. Diese sind aber auch überschaubar geblieben.

Zunächst haben wir eine Scheinakazie gepflanzt und noch ein paar Lorbeerbüsche als Sichtschutz zu den Nachbarn. Irgendwann mal, wenn sie groß sind.

Scheinakazie im Garten
Scheinakazie im Garten
Scheinakazie
Scheinakazie
Gartenpanorama
Gartenpanorama

Die größte Veränderung gab es auf aber auf unserer Terrasse: wir haben uns von einem befreundeten Schreiner eine Umrandung im Stil einer Veranda zimmern lassen. Das Ergebnis ist toll geworden. Vor der Veranda haben wir dann noch zwei kleine Beete mit Sandsteinen gebaut. Die Sandsteine hatten wir noch im Garten liegen. Gepflanzt haben wir dort Lavendel und Fairy Rosen, die Erde haben dann noch mit Zierkies in der Farbe Latte Macchiato vom Toom Baumarkt aufgefüllt.

Veranda
Veranda
Veranda
Veranda
Veranda
Veranda
Steinbeet
Steinbeet
Steinbeet
Steinbeet
Garten
Blick in den Garten

 

Kurz vor Jahresende war dann auch Acalor nochmal vor Ort. Bei Temperaturen zwischen 3 und 5 Grad und Regen hat unsere Ablage geklappert wie ein Traktor. Dies ist gut in dem angehängten Video zu hören, also Ton anmachen beim Abspielen . Acalor hat unserer Anlage jetzt einen sogenannten „Kantenschutz“ spendiert. Dieser Schutz wird zwischen dem Gitter des Ventilators und dem Verdampfer angebracht. Optisch ist dieser zwar sichtbar, fällt aber nicht wirklich auf.  Jedenfalls haben wir jetzt keinen Traktor mehr im Garten, Operation erfolgreich.

 

Das war es auch schon für 2016….

 

 

 

Update: Acalor-Wärmepumpe

Wie ich hier bereits berichtet hatte, waren wir mit dem Stromverbrauch der Acalor Anlage im letzten Jahr nicht ganz so zufrieden; der Verbrauch lag etwas höher als erwartet. Auch hatte die Anlage bei Minusgraden Probleme bei Erreichen der Zieltemperatur. Aber im Kalten saßen wir nicht. Es hatte nur einfach zu lange gedauert, bis die 21 Grad erreicht waren.

Acalor war zwischenzeitlich zweimal vor Ort und hat nun – so hoffe ich zumindest – auch den Fehler gefunden. Es hat zum einen Kühlmittel gefehlt, so dass ca. 1 KG Gas nachgefüllt wurde. Dies brachte leider keine spürbare Besserung. Beim zweiten Termin hat der Techniker dann auch festgestellt, dass ein Durchflussventil (oder eben sowas in der Art) falsch eingestellt gewesen war. Von der Außenlage sollen im Haus 60 Grad ankommen; durch das falsch eingestellte Ventil kamen aber im Haus nur 38 Grad an. Mit diesen 38 Grad wurde dann zunächst das Brauchwasser erwärmt; für das restliche Haus blieb dann nicht mehr viel übrig. Für mich eine ganz plausible Erklärung der Probleme. Kleiner Fehler mit großer Wirkung.

Bisher haben wir auch den Eindruck, dass alles besser funktioniert. Endgültig wissen werden wir dies aber erst, wenn es wieder Minusgrade gibt. Und das dauert hier wohl noch bis zum nächsten Winter.

Dennoch sind wir insgesamt mit der Acaloranlage sehr zufrieden. Trotz des moderat erhöhten Verbrauchs im letzten Jahr dürfte der Verbrauch immer noch unter dem Verbrauch anderer Anlagen liegen. Auch der Service war wieder sehr gut!

Ich wurde zwischenzeitlich auch öfter gefragt, ob wir die Acalor Anlage insgesamt weiterempfehlen können. Augenscheinlich sind sich die meisten Bauherren bei der Entscheidung für Acalor unschlüssig. Diese Frage kann ich – trotz der Wehwehchen – ganz eindeutig mit ja beantworten. Auch bei anderen Heizsystem kann es sicher zu kleineren Fehlern kommen. Wichtig ist aber, dass sich um diese Fehler auch gekümmert wird und diese behoben werden. Und dies ist bei Acalor definitiv so.

Acalor Wärmepumpe und die „Sperrzeit“

Heute war mal wieder der Acalor Monteur bei uns. Unser Modell kommt offenbar mit den von den Stadtwerken verordneten Sperrzeiten nicht ganz klar.

Wir haben Ende April die Wärmepumpe ausgeschaltet bzw. nur noch auf Warmwasserbetrieb gestellt. Was im Winter noch ein Abfallprodukt vom Heizen ist, muss im Sommer natürlich ohne Heizung auch erwärmt werden.

Nun haben wir aber von unseren Stadtwerken am Tag zwei „Sperrstunden“, in welchen der Wärmepumpenstrom ausgeschaltet wird. Problem bei der Sache war aber, dass die Wärmepumpe nach den Sperrstunden immer angesprungen ist, auch wenn kein Warmwasser verbraucht wurde. Die Wärmepumpe rödelte dann teilweise bis zu 90 Minuten vor sich hin, ohne dass es irgendeinen Sinn gemacht hätte. Quasi 1-2 Stunden am Tag sinnloser Stromverbrauch. Das geht auf Dauer dann doch ins Geld.

Laut Acalor braucht der Warmwasserthermostat (aber auch der Raumthermostat) nach der Zwangspause etwas, um wieder die tatsächlichen Temperaturen zu „erfühlen“. So lange, wie es aber bei uns dauert, sei sehr ungewöhnlich. Der Grund hierfür wurde uns nicht genannt. Vielleicht ist er auch gar nicht bekannt bei Acalor.

Dem hat Acalor jetzt ziemlich einfach entgegen gewirkt: die beiden Thermostate hängen nun nicht mehr am Wärmepumpen-, sondern am Hausstrom und sind nicht mehr von der „Zwangspause“ betroffen. So sollten die Thermostate die tatsächlichen Temperaturen dauerhaft kontrollieren und müssen nicht nach der Zwangspause die Werte erst ermitteln. Hierdurch müsste sich dann auch in der Zukunft der Verbrauch senken. Ich bin gespannt.

Fünf Sterne gibt es aber wieder für den Acalor Kundendienst: schnell, freundlich, zuverlässig. So muss das sein.

Besser spät als nie: der Blower Door Test

Ende Februar hat dann unser Bauleiter, Herr Mootz, letztendlich noch den „Blower Door Test“ bei uns durchgeführt. Wir konnten den Test aus terminlichen Gründen erst jetzt durchführen; irgendwie hatten wir die ganze Zeit keinen übereinstimmenden passenden Termin mit unserem Bauleiter finden können. Aber wie sagt man so schön: besser spät als nie.

Der Bauherr hat vor dem Test bereits kleine Vorbereitungen getroffen: die Lüftung muss ausgeschaltet werden (geht nur über die Sicherung), die Aufsätze auf der Lüftung müssen so angebracht werden, dass keine Luft mehr einströmen kann (einfach umdrehen) und es soll vorsichtshalber noch mal überall Wasser laufen, dass keine Luft durch die Abflüsse strömen kann.

Bei Danhaus im Leistungsumfang ist der Blower Door Test inklusive. Mit dem Blower-Door-Test lässt sich die Luftdichtheit von Gebäuden zuverlässig messen, Leckagen bereits während der Bauphase feststellen und nach der Beseitigung der Schwachstellen die Qualität aller Maßnahmen zur Abdichtung der Gebäudehülle begutachten und dokumentieren. Es wird dabei ermittelt wie oft das Luftvolumen des Gebäudes bei einem bestimmten Unterdruck (i.d.R. 50 Pascal, entspricht einem Winddruck von ca. 4-5 Beaufort) pro Stunde ausgetauscht wird. Um diesen Differenzdruck aufzubauen wird in den Rahmen eines Fensters oder, wie bei uns, bei der Nebeneingangstür, die sogenannte Blower-Door  eingesetzt. Diese besteht aus einem individuell anpassbaren Aluminiumrahmen, der mit einer luftdichten Nylonplane bespannt ist. In einer Öffnung der Plane sitzt ein Ventilator mit elektronischer Drehzahlregelung.

Nylonplane in der Seiteneingangstor, Blower Door TEst
Nylonplane in der Seiteneingangstor, Blower Door Test

 

"Ventilator" beim Blower Door Test
„Ventilator“ beim Blower Door Test

Messstellen zur Ermittlung des Außen- und Innendrucks und des Druckabfalls in der Ventilatoreinlaufdüse vervollständigen den Messaufbau. Um nun eine gewünschte Druckdifferenz zwischen Gebäudeinnen- und Außenseite aufrecht zu erhalten, muss der Ventilator einen bestimmten Volumenstrom aus dem Gebäude „saugen“, dieser entspricht dem Leckagevolumenstrom der an sämtlichen Fehlstellen von außen in das Gebäude einströmt.  (Quelle der Blower Door Test Beschreibung: http://www.christofmootz.de/Blower-Door-Test.html ).

Der Test an sich verläuft dann allerdings ziemlich unspektakulär. Der kleine Ventilator Trödelt vor sich hin und erzeugt den Unterdruck um Haus. Das ganze dauert ca. 15 – 20 Minuten und fertig ist der Test. Das Aufbauen der Apparatur dauert länger als der Test selbst.

Für ein KfW 55 Haus wie wir es haben sieht der Gesetzgeber einen Wert von 3,0 vor, der durch die Messung erreicht werden muss. Danhaus hat sich hier ein anderes Ziel gesetzt und halbiert das ganze bereits auf 1,5. Bei uns kam letztendlich ein Wert von 0,84 heraus. Laut unserem Bauleiter ein hervorragender Wert im Bereich des Passivhausstandards. Was wir bereits den Winter über dachten hatte sich nun bestätigt: die Zimmerleute haben hervorragende Arbeit geleistet und das Haus ist dicht.

Dies hat man auch in den zurückliegenden Tagen während des Sturmtiefs „Niklas“ gemerkt. Es zieht nirgends. Zudem ist das Haus auch sehr gut schallisoliert, so dass man von dem windigen Treiben im Haus selbst gar nichts mitbekommen hatte.

Nachlese

Da es in den letzten Wochen vor und nach dem Umzug (es gibt immer was zu tun….) doch sehr stressig war, habe ich noch gar keine Bilder von der handgemachten Terrasse und dem selbst angelegten Garten veröffentlicht.

1. Terrasse

Der Bau der Terasse ist eigentlich ganz simpel, war aber dennoch sehr langwierig. Dies ist nicht zuletzt auch der Größe der Terasse geschuldet gewesen. Wir haben die ganze Rückseite des Hauses als Terrasse geplant. Dies entsprich alleine schon einer Länge von 8,40 Metern. Die Breite haben wir dann auf 2,50 Meter festgelegt. Letztendlich der Einfachkeit halber, da die Hölzer für die Unterkonstruktion genau 2,50 Meter lang waren.

Die Unterkonstruktion besteht aus simplen Douglasienbalken, welche von mir vor der Verwendung noch mit Holzschutzlasur behandelt wurden. Damit die Hölzer nicht im direkten Kontakt zum Sandboden stehen, haben wir noch eine Art Gummi darunter gelegt. Hat uns Hornbach so empfohlen. Generell ist ja angesagt, unter der Terrasse noch Kies zu verteilen, um das Gelände entsprechend zu nivellieren. Diesen Schritt haben wir gleich mal übersprungen. Aufbau also: Sand, Gummi, Holz, Terassendielen.

Die Geländenivellierung haben wir dann bei jedem Balken der Unterkonstruktion selbstständig erledigt. Das war an der Geschichte die anspruchsvollste Beschäftigung. Bei allen 21 Balken musste Sand (hatten wir ja genug im Garten) unter den Balken eingebracht werden um das Geländeniveau anzugleichen.  Nachdem diese Drecksarbeit erledigt war, mussten „nur“ noch die Dielen auf die Unterkonstruktion geschraubt werden. Diese haben wir im Versatz verlegt, so dass am Ende jeder Reihe die Stichsäge zum Einsatz gekommen ist. Den Bereich um die Stützpfeiler der Loggia haben wir ausgespart und später mit Ziersteinen aufgefüllt. ca. 600 Terassenschrauben wurden versenkt, aber das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Terrassenmaterial
Terrassenmaterial
fertige Unterkonstruktion
fertige Unterkonstruktion
Terrasse im Bau
Terrasse im Bau
fertige Terrasse, ohne Zierkies
fertige Terrasse, ohne Zierkies

2. Rasen

Ende September haben wir dann auch noch den Rasen ausgesäht. Zuvor wurde in mühsamster Handarbeit der gesamte Garten mit einer Gartenkralle umgegraben und hierbei sämtliches Unkraut entfernt. Alleine das Unkraut machte eine ganze Schubkarre voll. Ich habe zuvor noch daran gedacht, eine Gartenfräse auszuleihen, mich dann aber dagegen entschieden. „Das schaffst du auch so“. Im Nachhinein wäre es mit einer Fräse wohl weitaus schneller gegangen und auch weniger anstrengend gewesen. Innerhalb zwei Tagen war dann aber der gesamte Garten einmal umgegraben.

Im Anschluss haben wir „Spiel und Sportrasen“ von Compo entschieden. Ein Sack mit 5 kg sollte eigentlich für 250m² reichen; dies würde also genau unseren Bedarf abdecken. Letztendlich haben wir 2 5kg Säcke benötigt.  Zunächst haben wir versucht, den Rasen mit einem Sähwagen auszusähen. Genau das sieht man auch noch gut auf den Bilden. Aber irgendwie sind wir mit dem Wagen nicht so ganz klar gekommen, so dass die zweite Hälfte per Hand ausgespäht wurde. Nach dem Sähen haben wir dann den Rasen täglich noch mit dem Rasenspänger bewässert. Nach ungefähr einer Woche fing der Rasen auch an zu wachsen, mitte November erfolgte dann auch das erste Mähen.

Noch sind Lücken vorhanden. Diese werden sich aber nach dem Nachsähen im nächsten Frühjahr schließen.

 

Ausgangslage....
Ausgangslage….
Unseren zwei Hunden gefiel es auch ohne Rasen
Unseren zwei Hunden gefiel es auch ohne Rasen
fast fertig umgegrabener Garten
fast fertig umgegrabener Garten

 

es wächst weiter....
es wächst weiter….
es wächst!
es wächst!
Die Wiese wächst....
Die Wiese wächst…. Das Bild vor dem Mähen. Nach dem Mähen existiert leider keins.