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Hausbau: Abwasserleitungen und Verfüllen

Am Montag wurde das Gerüst vollständig abgebaut. Endlich konnten wir unser Haus vollständig ohne das Gerüst bewundern. Das Haus ist von außen jetzt fertig; die Außenanlage muss jetzt in Angriff genommen werden.

Gartenansicht ohne Gerüst
Gartenansicht ohne Gerüst

In der vergangenen Woche, naja, eigentlich nur Montag bis Mittwoch, war wieder unser Tiefbauer vor Ort um das Gelände zu verfüllen und auch die Abwasserleitungen zu verlegen. Die Leitungen sind nun auch verlegt, nur verfüllt wurde noch nicht. Die Verlegung der Regenwasserrohre und der Abwasserrohre lief problemlos. Auch unser alter Revisionsschacht konnte weiter genutzt werden, ebenso der Sickerschacht.
Ab Donnerstag gab es dann einen Notfall auf einer anderen Baustelle, so dass bei uns nicht weitergearbeitet werden konnte. Diesmal ist dies auch nicht weiter tragisch. Die ganze nächste Woche ist noch Zeit für das Verfüllen, dann muss aber alles fertig sein. Acalor kommt dann wieder um das Außengerät zu montieren und die Anheizphase einzuleiten.

Graben für die Abwasserleitungen
Graben für die Abwasserleitungen

Über Amazon.de haben wir uns ein günstiges Feuchtigkeismessgerät besorgt. Wir wollten einfach mal wissen, welche Feuchtigkeit unser Estrich nach guten zwei Trockenwochen aufweist. Das Gerät ist natürlich nicht vergleichbar mit einer CM Messung und aufgrund des Preises auch ganz bestimmt nicht sehr zuverlässig. Angezeigt wurde 15 % Restfeuchte. Aber zum Trocknen hat der Estrich ja auch noch ein wenig Zeit.

Feuchtigkeit des Estrichs
Feuchtigkeit des Estrichs

Auch der Bauherr selbst ist auf der Baustelle wieder aktiv gewesen. Da uns die beiden Lichtschächte im Vorgarten etwas zu niedrig waren haben wir uns zwei Aufsätze bestellt. Diese wurden heute von mir angebracht. So können wir das Gelände so verfüllen lassen, dass Revisions-und Sickerschacht mit der Geländehöhe abschließen werden. Gemäß der Anleitung sollte der Lichtschacht mittels einer Metallsäge auf die richtige Höhe zurecht gesägt werden. Hiermit hatte ich aber auch begonnen. Da wir das Gelände aber sowieso verfüllen lassen werden, bin ich von dem Vorhaben des Zurechtsägens ganz schnell wieder abgekommen; die Montage der Aufsätze war auch ohne lästiges Sägen möglich. Einfach den Aufsatz in die gewünschte Position bringen und mit einem starken Akkuschrauber die Schrauben durchjagen. Die seitlichen offenen Ecken noch mit Silikon zukleistern und fertig.

Sieht aktuell noch ziemlich dämlich aus, wird aber alles – bis auf das Gitter auf dem Lichtschacht – nach dem Verfüllen nicht mehr zu sehen sein.

Die Aufsätze der Lichschächte haben wir online bei Bausep.de bestellt. Die Abwicklung lief völlig problemlos. Während des Bestellvorgangs erfolgte auch ein Hinweis, dass zusätzliches Montagematerial erforderlich ist. Ohne diesen Hinweis wäre ich beim Versuch, den Lichtschacht anzubringen, wohl gescheitert. Gut gefallen hat mir bei Bausep.de, dass auch als Neukunde eine Zahlung auf Rechnung möglich war. Hier wird häufig in Onlineshops auch Vorkasse verlangt.
Geliefert wurden die beiden bestellten Aufsätze dann durch eine Spedition. So wie es sich gehört, erfolgte ca. 20 Minuten vorher ein Anruf des Fahrers um sich anzukündigen. Alles in Allem sind wir sehr zufrieden und können diesen Onlineshop nur allen Bauherren und Heimwerkern ans Herz legen.

Aufsätze auf dem Lichtschacht
Aufsätze auf dem Lichtschacht

Hausbau: Tage 5 und 6

In den letzten beiden Tagen wurden wieder deutlich sichtbare Fortschritte erzielt.

Die Zimmerleute haben alle gelieferten Dachlatten angebracht; allerdings wurden knapp 60 Dachlatten zu wenig geliefert. Bis zur Nachlieferung werden dann eben andere Arbeiten ausgeführt. So wurden die Dachüberstände gezimmert und die Holzverkleidung am Dach angebracht. Auch ist nun die Vorbereitung für die Dachrinne sichtbar.

Am 6. Tag war zudem die Santitärifirma Müller sowie die Elektroinstallateure der Firma Elku anwesend. Mit Elku wurden vor Ort nochmals die Standorte der Lichtschalter und Steckdosen durchgegangen. Wir haben noch einen Lichtschalter im Eingangsbereich umgesetzt, da dieser nach der Planung direkt hinter der Eingangstür angebracht war; sehr unpraktisch.

Zwischenzeitlich wurden im EG auch sämtliche Löcher für die Steckdosen und Lichtschalter herausgebohrt; auch der Sicherungskasten ist im Keller schon angebracht worden. Einen zusätzlichen Sicherungskasten bekommen wir auch noch in unserem geplanten Abstellraum.

Mit der Santitärfirma wurde vor Ort dann der Standort des Außenwasseranschlusses festgelegt. Auch diese war fleißig: der Spülkasten der Gästetoilette ist schon in der Wand verschwunden.

Letztendlich war am Wochenende auch der Bauherr tätig gewesen: durch einen Regenguss am 1. Mai stand Wasser im Keller. Ca. 600 Liter Wasser hat der Bauherr mit einem Industriestaubsauger aus dem Keller gesaugt. Fassungsvermögen des Saugers sind 20 Liter; 30 mal musste dieser ausgeleert werden.

Nun muss der Kellerboden nur noch abtrocknen, bevor eine Folie auf der Bodenplatte für den Estrich verlegt wird.

Bilder:

Rückseite

Straßenseite
Straßenseite
Spülkasten Toilette
Spülkasten Toilette
Steckdosenvorbereitung
Steckdosenvorbereitung
trocknender Keller
trocknender Keller
Leitungsverlegung Außensteckdose
Leitungsverlegung Außensteckdose

Beginn des Kellerbaus

Am Dienstag nach den Osterfeiertagen hat glatthaar mit dem Bau der Bodenplatte begonnen.

Da der Erdaushub einen Tag länger dauerte als geplant musste am frühen Dienstagmorgen der Vermesser noch in der Baugrube die Ecken des Hauses abstecken. Da unser eigentlicher Vermesser aber im wohlverdienten Osterurlaub war, wurde durch den Vermesser selbst ein Ersatz organisiert, welcher einspringen konnte.

Gegen 11.45 Uhr kam dann auch die sogenannte „Kolonne“ (zwei Personen!) um mit dem Bau der Bodenplatte zu beginnen. Diese hatte bereits eine 600km lange Fahrt aus Wittenberg hinter sich gebracht.

Nachdem sich die „Kolonne“ einen ersten Eindruck der Örtlichkeit gemacht hatte, wurde zunächst noch einmal das Höhenmaß der Baugrube kontrolliert; der Tiefbauer hatte aber sehr sauber gearbeitet. Passte alles soweit.
Es wurde dann das Schnurgerüst gestellt und die Holzverschalung angebracht.

Nachdem gestern noch die Dämmung unter der Bodenplatte im Bereich des Kellerabgangs gelegt wurde, wurde heute der Stahl in der Bodenplatte vorbereitet, bevor dann mittels einer Betonpumpe der WU-Beton in die Bodenplatte eingebracht wurde.

In die Bodenplatte wurde auch noch ein Hufeisen eingegossen, welches sich auch schon im Abrisshaus befunden hatte. Soll ja Glück bringen…

Auch die Drei Punktfundamente für unsere Loggia wurden heute vorbereitet.

Bilder:

Stahl in der Bodenplatte
Stahl in der Bodenplatte
frisch gegossene Bodenplatte
frisch gegossene Bodenplatte

Kapitänsgiebel, Auftriebssicherung und drückendes Wasser

Den Entwurf mit dem Kapitänsgiebel haben wir vor einiger Zeit bekommen. Dieser sieht dann doch ganz gut aus. Wir können damit leben.

Allerdings haben sich schon wieder Mehrkosten aufgetan. Und diesmal ganz erhebliche Mehrkosten. Nachdem ich das Baugrundgutachten gelesen hatte war mir klar, dass wir den Keller nicht gegen aufstaunendes, sondern gegen drückendes Wasser abdichten müssen. Damit hab ich gerechnet.

Aber: Aufgrund des im Baugrundgutachten angegebenen Bemessungsgrundwasserstandes mit pi mal Daumen 20 cm unter dem Gras brauchen wir eine Auftriebssicherung. Diese hindert das Haus quasi am wegschwimmen, sollte das Grundwassers tatsächlich mal bis zur Bemesserungsgrenze steigen. Klingt komisch? Muss aber tatsächlich sein. Wird aber wohl nie passieren.

Mehrkosten: kann man uns nicht genau sagen. Der Statiker muss erst berechnen, welche Größe die Bodenplatte haben muss. Mit 10.000 € sollte man aber schon rechnen.

Nach reichlichem Brüten kommt die Höhe des Bemessungsgrundwasserstands dann doch sehr hoch vor. Vor allem auch deshalb, weil in der Gemeinde in der wir bauen der Grundwasserstand in den letzten Jahrzenten immer weiter gefallen ist. Ich habe dann das Tiefbauamt angerufen die mir bestätigten, dass der angegebene Bemessungsgrundwasserstand wirklich zu hoch sein könnte. Man möchte sich aber noch rückversichern und ich soll doch am Ende der Woche nochmal anrufen.

Ein wenig beruhigend. Man darf gespannt sein auf Freitag.

Eine gute Nachricht gibt es aber auch noch: wir haben unsere Küche geplant und auch der lageplant vom Ingenieurbüro ist da.