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Acalor Stromverbrauch 2017

2017 ist vorbei. Unser Heizstromverbrauch lag bei 3362 kWh und damit wiedermal höher als es laut Acalor sein dürfte (maximal 3.000 kWh)

Hier die Übersicht:

Acalor Stromverbrauch 2017
Acalor Stromverbrauch 2017

 

Acalor hat hat 2017 schon versucht, den Stromverbrauch zu senken.  Es wurde im Keller am Wasserspeicher rumgebastelt und zwar in der Art,  dass das warme Wasser nur dann erwärmt wird, wenn es notwendig ist. Vorher lief das heiße Gas am Wasserspeicher entlang und dann erst in den Fußboden. Auf diese neue Weise soll das heiße Gas direkt zum Fußboden gelangen ohne Wärmeverlust am Wasserspeicher. Gebracht hat es…. nix. Eventuell ein kleinwenig, aber der Verbrauch ist immer noch zu hoch.

Acalor bleibt aber weiterhin am Ball. Es kommt zuerst mal ein Servicetechniker und liest den Stromzähler aus. Eventuell gibt es hierdurch schon Hinweise was falsch läuft. Sollte das nichts bringen soll auf gut Glück der Verdichter getauscht werden. Ich bin gespannt ob wir das noch in den Griff bekommen.

Update: Acalor-Wärmepumpe

Wie ich hier bereits berichtet hatte, waren wir mit dem Stromverbrauch der Acalor Anlage im letzten Jahr nicht ganz so zufrieden; der Verbrauch lag etwas höher als erwartet. Auch hatte die Anlage bei Minusgraden Probleme bei Erreichen der Zieltemperatur. Aber im Kalten saßen wir nicht. Es hatte nur einfach zu lange gedauert, bis die 21 Grad erreicht waren.

Acalor war zwischenzeitlich zweimal vor Ort und hat nun – so hoffe ich zumindest – auch den Fehler gefunden. Es hat zum einen Kühlmittel gefehlt, so dass ca. 1 KG Gas nachgefüllt wurde. Dies brachte leider keine spürbare Besserung. Beim zweiten Termin hat der Techniker dann auch festgestellt, dass ein Durchflussventil (oder eben sowas in der Art) falsch eingestellt gewesen war. Von der Außenlage sollen im Haus 60 Grad ankommen; durch das falsch eingestellte Ventil kamen aber im Haus nur 38 Grad an. Mit diesen 38 Grad wurde dann zunächst das Brauchwasser erwärmt; für das restliche Haus blieb dann nicht mehr viel übrig. Für mich eine ganz plausible Erklärung der Probleme. Kleiner Fehler mit großer Wirkung.

Bisher haben wir auch den Eindruck, dass alles besser funktioniert. Endgültig wissen werden wir dies aber erst, wenn es wieder Minusgrade gibt. Und das dauert hier wohl noch bis zum nächsten Winter.

Dennoch sind wir insgesamt mit der Acaloranlage sehr zufrieden. Trotz des moderat erhöhten Verbrauchs im letzten Jahr dürfte der Verbrauch immer noch unter dem Verbrauch anderer Anlagen liegen. Auch der Service war wieder sehr gut!

Ich wurde zwischenzeitlich auch öfter gefragt, ob wir die Acalor Anlage insgesamt weiterempfehlen können. Augenscheinlich sind sich die meisten Bauherren bei der Entscheidung für Acalor unschlüssig. Diese Frage kann ich – trotz der Wehwehchen – ganz eindeutig mit ja beantworten. Auch bei anderen Heizsystem kann es sicher zu kleineren Fehlern kommen. Wichtig ist aber, dass sich um diese Fehler auch gekümmert wird und diese behoben werden. Und dies ist bei Acalor definitiv so.

1 Jahr leben im Danhaus – ein Fazit

Wie die Zeit vergeht. Heute vor einem Jahr, am 20.09.2014, sind wir in unser Danhaus gezogen. Unglaublich, dass dies schon wieder ein ganzes Jahr her ist. Dies ist nun doch ein guter Zeitpunkt einmal ein Fazit zu ziehen. Das Fazit wiederum fällt aber kurz aus: wir sind einfach rundherum zufrieden. Wir fühlen uns noch immer als würden wir in einem Ferienhaus leben. Kleinere Probleme mit der Wärmepumpe wurden durch Acalor immer sofort gelöst. Auch Anfragen des Bauherren an Danhaus, den Bauleiter und die Subunternehmen („ich hab da mal ne Frage, ist das so wirklich korrekt alles?“ – der Bauherr neigt hier wohl etwas zur Überkorrektheit, sorry an alle Beteiligten ) wurden immer geduldig beantwortet. Danke hierfür!

Durch den heißen Sommer ist aber eines aufgefallen: die Polarisolierung ist nicht nur im Winter super, sondern funktioniert auch hervorragend im Sommer. Die Wärme, die mal im Haus drin ist, geht so einfach nicht mehr raus. Wir haben keine Acalor-Kühlfunktion und daher waren es teilweise kuschelige 30 Grad im Haus. Ohne Rollläden, um die Wärme abzuhalten, wäre das noch schlimmer gewesen. Zum Glück ist die Kühlfunktion nachrüstbar, dies steht auf der Agenda für die kommenden Jahre. Wir würden den angehenden Bauherren daher dringend sowohl zu Fensterläden (überall!) wie auch zu der Kühlfunktion von Acalor raten.

Da unser Danhaus (bis auf den Keller, der immer noch ein graues Dasein fristet und wohl auch noch lange wird) fix und fertig war, hatten wir im Verlauf diesen Jahres genug Zeit uns etwas um Garten, Vorgarten und Eingangsbereich zu kümmern. Ganz fertig sind wir aber immer noch nicht geworden, was aber nicht an Zeitmangel, sondern eher an Lustlosigkeit des Bauherren lag. Nächstes Jahr auf der Agenda stehen hier noch eine Veranda um die Terrasse und ein Kiesweg durch den Garten zu unserer Gartenhütte.

Den Rasen hatte der Bauherr ja letztes Jahr kurz nach Einzug schon ausgesät, so dass dieses Jahr im hinteren Teil des Gartens neben dem Pflanzen eins Pfirsichbaums, zweier japanischer Kirschblüten und sonstigem Grünzeug nur noch Düngen und Nachsäen auf dem Plan stand. Der Rasen ist auch ziemlich gut gelungen, auch wenn er im heißen Sommer trotz viel Wässern gelitten hat.

Blick in den Garten
Blick in den Garten

Im Eingangsbereich haben wir bei dem Onlineshop http://www.pflanzmich.de ein paar Smaragd-Thujen bestellt. Nach dem Einsetzen wurde um die Pflanzen Unkrautvlies verlegt; auf das Unkrautvlies wurde schließlich Holzdekor aufgebracht. Der Vergleich zwischen April und jetzt zeigt deutlich, dass die Thujen gut angewachsen sind.

Eingangsbereich April 2015
Eingangsbereich April 2015

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Eingangsbereich August 2015
Eingangsbereich August 2015
Eingangsbereich August 2015
Eingangsbereich August 2015

Im Vorgarten haben wir noch einen Zierapfelbaum gepflanzt und auch noch Rasen ausgesät. Der Magnolienbaum hat zum Glück die Bauphase – trotz unfachmännischem Schnitt – gut überstanden.

Vorgarten
Vorgarten
Vorgarten
Vorgarten

Im Sommer haben wir uns es dann letztendlich auch nicht nehmen lassen einen kleinen Pool zur Abkühlung zu kaufen. Hier müssen wir aber im nächsten Jahr eine Fläche plan mit Pflastersteinen auslegen, damit der Pool gerade steht.

Garten im Sommer mit Pool
Garten im Sommer mit Pool

Nun warten wir aktuell noch auf ein paar Lorbeersträucher für den hinteren Teil des Gartens.

 

Update: Acalor Wärmepumpe und die Sperrzeit

Zuletzt hatte ich ja berichtet, dass Acalor nochmal vor Ort gewesen war um den Warmwasserthermostat und den Raumthermostat an den Hausstrom zu klemmen aufgrund unserer Sperrzeitregelung und dem damit einhergehenden Zwangsbetrieb der Wärmepumpe nach Ende der Sperrzeit.

Durch das Umklemmen konnte der Stromverbrauch deutlich reduziert werden. Wir hatten einen wöchentlichen Verbrauch vor dem Umklemmen von ca. 40-50 KWh pro Woche nur für das warme Wasser. Nach dem Umklemmen konnte ich einen Maximalverbrauch von 33,9 kWh / Woche und einen Minimalverbrauch von 23 KWh / Woche ablesen.  Der eigentliche Verbrauch hängt natürlich von dem eigenen Wassernutzungsverhalten ab. Bei uns wird täglich geduscht und ab und zu auch im Sommer gebadet. Operation war mithin äußerst erfolgreich.

An dieser Stelle sei auch nochmals der Kundendienst von Acalor gelobt.

Besser spät als nie: der Blower Door Test

Ende Februar hat dann unser Bauleiter, Herr Mootz, letztendlich noch den „Blower Door Test“ bei uns durchgeführt. Wir konnten den Test aus terminlichen Gründen erst jetzt durchführen; irgendwie hatten wir die ganze Zeit keinen übereinstimmenden passenden Termin mit unserem Bauleiter finden können. Aber wie sagt man so schön: besser spät als nie.

Der Bauherr hat vor dem Test bereits kleine Vorbereitungen getroffen: die Lüftung muss ausgeschaltet werden (geht nur über die Sicherung), die Aufsätze auf der Lüftung müssen so angebracht werden, dass keine Luft mehr einströmen kann (einfach umdrehen) und es soll vorsichtshalber noch mal überall Wasser laufen, dass keine Luft durch die Abflüsse strömen kann.

Bei Danhaus im Leistungsumfang ist der Blower Door Test inklusive. Mit dem Blower-Door-Test lässt sich die Luftdichtheit von Gebäuden zuverlässig messen, Leckagen bereits während der Bauphase feststellen und nach der Beseitigung der Schwachstellen die Qualität aller Maßnahmen zur Abdichtung der Gebäudehülle begutachten und dokumentieren. Es wird dabei ermittelt wie oft das Luftvolumen des Gebäudes bei einem bestimmten Unterdruck (i.d.R. 50 Pascal, entspricht einem Winddruck von ca. 4-5 Beaufort) pro Stunde ausgetauscht wird. Um diesen Differenzdruck aufzubauen wird in den Rahmen eines Fensters oder, wie bei uns, bei der Nebeneingangstür, die sogenannte Blower-Door  eingesetzt. Diese besteht aus einem individuell anpassbaren Aluminiumrahmen, der mit einer luftdichten Nylonplane bespannt ist. In einer Öffnung der Plane sitzt ein Ventilator mit elektronischer Drehzahlregelung.

Nylonplane in der Seiteneingangstor, Blower Door TEst
Nylonplane in der Seiteneingangstor, Blower Door Test

 

"Ventilator" beim Blower Door Test
„Ventilator“ beim Blower Door Test

Messstellen zur Ermittlung des Außen- und Innendrucks und des Druckabfalls in der Ventilatoreinlaufdüse vervollständigen den Messaufbau. Um nun eine gewünschte Druckdifferenz zwischen Gebäudeinnen- und Außenseite aufrecht zu erhalten, muss der Ventilator einen bestimmten Volumenstrom aus dem Gebäude „saugen“, dieser entspricht dem Leckagevolumenstrom der an sämtlichen Fehlstellen von außen in das Gebäude einströmt.  (Quelle der Blower Door Test Beschreibung: http://www.christofmootz.de/Blower-Door-Test.html ).

Der Test an sich verläuft dann allerdings ziemlich unspektakulär. Der kleine Ventilator Trödelt vor sich hin und erzeugt den Unterdruck um Haus. Das ganze dauert ca. 15 – 20 Minuten und fertig ist der Test. Das Aufbauen der Apparatur dauert länger als der Test selbst.

Für ein KfW 55 Haus wie wir es haben sieht der Gesetzgeber einen Wert von 3,0 vor, der durch die Messung erreicht werden muss. Danhaus hat sich hier ein anderes Ziel gesetzt und halbiert das ganze bereits auf 1,5. Bei uns kam letztendlich ein Wert von 0,84 heraus. Laut unserem Bauleiter ein hervorragender Wert im Bereich des Passivhausstandards. Was wir bereits den Winter über dachten hatte sich nun bestätigt: die Zimmerleute haben hervorragende Arbeit geleistet und das Haus ist dicht.

Dies hat man auch in den zurückliegenden Tagen während des Sturmtiefs „Niklas“ gemerkt. Es zieht nirgends. Zudem ist das Haus auch sehr gut schallisoliert, so dass man von dem windigen Treiben im Haus selbst gar nichts mitbekommen hatte.