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Acalor Wärmepumpe und die „Sperrzeit“

Heute war mal wieder der Acalor Monteur bei uns. Unser Modell kommt offenbar mit den von den Stadtwerken verordneten Sperrzeiten nicht ganz klar.

Wir haben Ende April die Wärmepumpe ausgeschaltet bzw. nur noch auf Warmwasserbetrieb gestellt. Was im Winter noch ein Abfallprodukt vom Heizen ist, muss im Sommer natürlich ohne Heizung auch erwärmt werden.

Nun haben wir aber von unseren Stadtwerken am Tag zwei „Sperrstunden“, in welchen der Wärmepumpenstrom ausgeschaltet wird. Problem bei der Sache war aber, dass die Wärmepumpe nach den Sperrstunden immer angesprungen ist, auch wenn kein Warmwasser verbraucht wurde. Die Wärmepumpe rödelte dann teilweise bis zu 90 Minuten vor sich hin, ohne dass es irgendeinen Sinn gemacht hätte. Quasi 1-2 Stunden am Tag sinnloser Stromverbrauch. Das geht auf Dauer dann doch ins Geld.

Laut Acalor braucht der Warmwasserthermostat (aber auch der Raumthermostat) nach der Zwangspause etwas, um wieder die tatsächlichen Temperaturen zu „erfühlen“. So lange, wie es aber bei uns dauert, sei sehr ungewöhnlich. Der Grund hierfür wurde uns nicht genannt. Vielleicht ist er auch gar nicht bekannt bei Acalor.

Dem hat Acalor jetzt ziemlich einfach entgegen gewirkt: die beiden Thermostate hängen nun nicht mehr am Wärmepumpen-, sondern am Hausstrom und sind nicht mehr von der „Zwangspause“ betroffen. So sollten die Thermostate die tatsächlichen Temperaturen dauerhaft kontrollieren und müssen nicht nach der Zwangspause die Werte erst ermitteln. Hierdurch müsste sich dann auch in der Zukunft der Verbrauch senken. Ich bin gespannt.

Fünf Sterne gibt es aber wieder für den Acalor Kundendienst: schnell, freundlich, zuverlässig. So muss das sein.

Umzug, Außenanlage und Sonstiges

In den letzten 2 Wochen hat sich einiges getan. Trotz Urlaub gab es keine Zeit alle Ereignisse zeitnah zu in Worte zu fassen.

Das Wichtigste: ja, wir sind tatsächlich am 20.09. in unser neues Danhaus gezogen. Auch wenn es keiner geglaubt hat, dass es mit dem Termin so hin haut. Auch wir hatten zunächst eigentlich mit einem späteren Termin Ende Oktober / Anfang November kalkuliert. Aber um so schöner, dass der Hausbau nach genau 4 Monaten abgeschlossen ist. Ein Tipp an euch Bauende: Kalkuliert in euer Budget wenn möglich eine Grundreinigung des Neubaus durch eine Putzfirma ein. Es ist unglaublich, wie viel Schmutz sich nach einem Bau noch im Haus befindet, den man mit bloßem Auge erst gar nicht wahr nimmt. Wir haben alles selbst gereinigt – scheiss Arbeit!

Aktuell fühlen wir uns noch wie in einem Ferienhaus. Das Wohngefühl in unserem Danhaus ist toll. Wir fühlen uns rundum wohl.

Aber eins nach dem anderen:

In der Woche vor dem Einzug konnte noch alles erledigt werden was offen war; auf der Baustelle war dementsprechend die Hölle los. Derstappen hat die Treppe geliefert und eingebaut, die Innentüren sind gekommen, der Boden im OG wurde fertig verlegt und die Küche eingebaut.

Küche
Küche
Treppe - Sicht OG
Treppe – Sicht OG
Treppe ins OG
Treppe ins OG

Eine Schrecksekunde gab es dann aber auch noch: Als die Jungs von Sanitär Müller für die Endinstallation vor Ort waren wurde festgestellt, dass wir im Keller ja noch den Bauwasseranschluss haben (ach was, welch Überraschung!) und daher das Leitungssystem noch nicht abschließend in Betrieb genommen werden kann. Ich ging davon aus (wie bei Elku), dass sämtlicher Papierkram durch die Fa. Müller erledigt werden wird. Nun, die Anmeldung an die Stadtwerke hat die Fa. Müller wohl verpennt. Das war Mittwochs, sollten wir bei dem Einzug am Samstag ohne fließend Wasser dastehen? Nein, die Stadtwerke zeigten sich hier sehr flexibel (und auch die Fa. Müller!). Ich hatte noch Donnerstags ein Formular abgeholt, an die Fa. Müller gefaxt, postwendend das unterschriebene Rückfax bekommen, an die Stadtwerke weitergeleitet und einen Tag später wurde die Wasseruhr eingebracht und das Leitungssystem ans Netz genommen. Puh.

Auch KabelBW war Freitags noch vor Ort und hat uns mit TV, Telefon und Internet versorgt. Die Umstellung hat aufgrund technischer Probleme 1,5 Tage gedauert; aber immerhin hat es letztendlich problemlos geklappt.

Am eigentlichen Umzugstag wurde dann schwer geschuftet. Zum Glück konnten über Verwandte und Freunde zwei Sprinter organisiert werden, was den Umzug deutlich erleichtert hat: Mit insgesamt zwei Fahrten war (fast) unsere gesamte Habe aus der alten Wohnung in das Danhaus verbracht worden. Vielen Dank an alle Helfer!

Nach dem Umzug ging die eigentliche Arbeit aber erst los. Während die Bauherrin vornehmlich mit dem Einräumen beschäftigt war, baute der Bauherr Möbel auf. Viele Möbel. Ikea Möbel. Pax Schränke, Kalax, Malms….

In den nächsten Tagen war ich dann damit beschäftigt die Terrasse fertig zu bauen. Das Verschrauben der Dielen auf der Unterkonstruktion war kein großes Problem, aber dennoch sehr sehr zeitraubend. Ca. 600 Schrauben habe ich bis zur Fertigstellung der Terrasse verschraubt.

Als dann die Terrasse fertig war sollte noch Rasen im Garten gesät werden. Hierzu musste erstmal der ganze Garten umgegraben werden, was eine scheiss Arbeit! Nachdem der Nachbar mein Leid mit dem Spaten mit angesehen hatte stellte er mir seine Gartenkralle zur Verfügung. Welch Wohltat! Aber noch immer eine scheiss Arbeit! Wir können hier nur hoffen, dass sich der vergossene Schweiß gelohnt hat. In ein paar Wochen werden wir wissen wie gut das Gras wächst. Entschieden haben wir uns für Sport- und Spielrasen.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die in der Zwischenzeit durch unseren beauftragten Garten- und Landschaftsbauer ausgeführten Arbeiten. Unsere Einfahrt nebst dem Weg zum Haus wurden gepflastert, die Treppenstufen eingebracht, der Zaun montiert und weiß gestrichen. Auch wurde von einer anderen Baustelle noch etwas Mutterboden geliefert um das Gelände noch etwas aufzufüllen. Die gelieferte Erde muss nunmehr nur noch richtig verteilt und eingeebnet werden. Dem eigentlichen Anlegen des Gartens werden wir uns dann aber erst im nächsten Frühling widmen.

Straßenansicht
Straßenansicht
Hauseingang
Hauseingang

Da die eigentliche Bauphase nun abgeschlossen wird, wird es (voraussichtlich) ersteinmal in der nächsten Zeit etwas ruhiger werden in diesem Blog. Ich freue mich aber weiterhin auf Kommentare. Auch beantworte ich gerne Fragen anderer Danhaus Bauherren.

Zwischenbericht oder 1900-1200=400

Im Haus selbst hat sich in den letzten Wochen nichts getan. Lediglich Elku scheint nochmals da gewesen zu sein. Plötzlich waren nämlich die Lichtschalter und Steckdosen im Keller angebracht worden.

Die Fliesen kommen morgen, am Donnerstag. Geliefert wurden auch schon unsere Terassendielen und das Gartenhaus. Letzteres ist schon fast fertig aufgebaut; lediglich die Zierleisten und die Fensterscheibe fehlen noch. Und etwas schief ist es auch noch.
Der Aufbau war spaßig, aber die Anleitung und die mitgelieferten Schrauben die reinste Katastrophe! Wir sind dann auf eigene Schrauben umgestiegen, so dass das Holzhaus wenigstens etwas Stabilität bekommen hat. Danke Stefan für die Hilfe!

Gartenhaus Konsta Fino 2 von Hornbach
Gartenhaus Konsta Fino 2 von Hornbach

Auch haben wir unseren Laminat bei Hornbach bestellt. Wir haben uns für „Ivory Ash“ der Marke Skandor entschieden. Wir haben diesen zusammen mit einer Dampfsperre und Trittschalldämmung online bei Hornbach bestellt, Lieferzeit 5-7 Tage. Auch die Fußbodenleisten wurden gleich mitbestellt. Die Lieferung des Gartenhauses und der Terassendielen hat durch Hornbach ja auch schon wunderbar geklappt.

Eine Überraschung flatterte uns dann auch noch von den Stadtwerken ins Haus. Nochmal eine Rechnung über die Montage des Dachständers. Nachtigall ick hör dir tapsen. Hatten wir das nicht schon alles bezahlt? Eigentlich ja, sollte doch alles in einer Pauschale von 1.900,00 € netto abgedeckt gewesen sein.
Die Rückfrage bei den Stadtwerken ergab dann: ja, Rechnung ist tatsächlich falsch, aber die vorherige auch. In unserem Fall müsste zweimal eine Pauschale von 1.200,00 € (natürlich netto) berechnet werden, nicht einmal 1.900,00 € (auch netto). Wir würden dann zeitnah eine Gutschrift bekommen. Bekamen wir auch. Über 400,00 €. Öhhhhh? 1.900-1.200=400? Okay, war mir neu. Wieder reklamiert. Und natürlich, der Fehlerteufel! Also endlich die richtige Gutschrift bekommen. Trotzdem wieder Mehrkosten, die so nicht mehr eingeplant waren. Genau 595 € (diesmal brutto!).

Freudige Nachrichten gab es dann noch bezüglich unserer Küche: diese steht schon bei der Spedition und kann geliefert werden. Da aber noch keine Fliesen liegen und auch noch nicht verspachtelt und tapeziert ist muss die Küche noch bis Mitte September warten.

Unser Einzug ist nunmehr für den 20.09.2014 vorgesehen. Wir sind gespannt ob wir diesen Termin einhalten können. Unser Bauleiter ist guter Dinge. Es wird zwar knapp, aber es kann klappen.

Der Keller ist fertig

Nach ca. 2 1/2 Wochen ist der Keller nun fertig. Die Abnahme hat heute in Anwesenheit unseres Danhaus Bauleiters stattgefunden. Die „Kolonne“ von glatthaar hat sehr sauber gearbeitet. Alles passt, die Aufmauerung ist sehr genau platziert worden, die größte Planabweichung sind 3 mm bei einer zulässiger Toleranz von 20 mm.

Durch die angebrachte Aufmauerung sieht man sehr gut, wie die Räume im Erdgeschoss angeordnet sein werden. Aktuell wirkt alles dann doch klein; dies sollte sich aber spätestens nach dem Einrichten ändern.

Die Lichtschächte sind dran, der Keller ist dicht, alles so wie es sein soll. Allerdings steht noch durch den Regen der vergangenen Tage ca 1-2 cm Wasser im Keller. Hier sollte nach der Hausstellung dann mit einem Industriestaubsauger trocken gesaugt werden.

Kurzfristig konnte dann noch organisiert werden, dass am kommenden Dienstag schon die Stadtwerke kommen und Frischwasser und den Kabelanschluss in den Keller legen, noch bevor die Seiten verfüllt werden.

Zum Schluss bekamen wir dann heute noch den Schlüssel zu unserem zukünftigen Heim übergeben. Das Danhaus kommt bereits mit montierter Eingangstüre. Allerdings wird das Schloss bei der Endabnahme nochmals getauscht.

Hier noch ein paar Bilder des Kellers:

Lichtschächte

Aufmauerung
Aufmauerung
Aufmauerung
Aufmauerung
Punktfundament
Punktfundament
Seite des Kellers
Seite des Kellers