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Nachlese

Da es in den letzten Wochen vor und nach dem Umzug (es gibt immer was zu tun….) doch sehr stressig war, habe ich noch gar keine Bilder von der handgemachten Terrasse und dem selbst angelegten Garten veröffentlicht.

1. Terrasse

Der Bau der Terasse ist eigentlich ganz simpel, war aber dennoch sehr langwierig. Dies ist nicht zuletzt auch der Größe der Terasse geschuldet gewesen. Wir haben die ganze Rückseite des Hauses als Terrasse geplant. Dies entsprich alleine schon einer Länge von 8,40 Metern. Die Breite haben wir dann auf 2,50 Meter festgelegt. Letztendlich der Einfachkeit halber, da die Hölzer für die Unterkonstruktion genau 2,50 Meter lang waren.

Die Unterkonstruktion besteht aus simplen Douglasienbalken, welche von mir vor der Verwendung noch mit Holzschutzlasur behandelt wurden. Damit die Hölzer nicht im direkten Kontakt zum Sandboden stehen, haben wir noch eine Art Gummi darunter gelegt. Hat uns Hornbach so empfohlen. Generell ist ja angesagt, unter der Terrasse noch Kies zu verteilen, um das Gelände entsprechend zu nivellieren. Diesen Schritt haben wir gleich mal übersprungen. Aufbau also: Sand, Gummi, Holz, Terassendielen.

Die Geländenivellierung haben wir dann bei jedem Balken der Unterkonstruktion selbstständig erledigt. Das war an der Geschichte die anspruchsvollste Beschäftigung. Bei allen 21 Balken musste Sand (hatten wir ja genug im Garten) unter den Balken eingebracht werden um das Geländeniveau anzugleichen.  Nachdem diese Drecksarbeit erledigt war, mussten „nur“ noch die Dielen auf die Unterkonstruktion geschraubt werden. Diese haben wir im Versatz verlegt, so dass am Ende jeder Reihe die Stichsäge zum Einsatz gekommen ist. Den Bereich um die Stützpfeiler der Loggia haben wir ausgespart und später mit Ziersteinen aufgefüllt. ca. 600 Terassenschrauben wurden versenkt, aber das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Terrassenmaterial
Terrassenmaterial
fertige Unterkonstruktion
fertige Unterkonstruktion
Terrasse im Bau
Terrasse im Bau
fertige Terrasse, ohne Zierkies
fertige Terrasse, ohne Zierkies

2. Rasen

Ende September haben wir dann auch noch den Rasen ausgesäht. Zuvor wurde in mühsamster Handarbeit der gesamte Garten mit einer Gartenkralle umgegraben und hierbei sämtliches Unkraut entfernt. Alleine das Unkraut machte eine ganze Schubkarre voll. Ich habe zuvor noch daran gedacht, eine Gartenfräse auszuleihen, mich dann aber dagegen entschieden. „Das schaffst du auch so“. Im Nachhinein wäre es mit einer Fräse wohl weitaus schneller gegangen und auch weniger anstrengend gewesen. Innerhalb zwei Tagen war dann aber der gesamte Garten einmal umgegraben.

Im Anschluss haben wir „Spiel und Sportrasen“ von Compo entschieden. Ein Sack mit 5 kg sollte eigentlich für 250m² reichen; dies würde also genau unseren Bedarf abdecken. Letztendlich haben wir 2 5kg Säcke benötigt.  Zunächst haben wir versucht, den Rasen mit einem Sähwagen auszusähen. Genau das sieht man auch noch gut auf den Bilden. Aber irgendwie sind wir mit dem Wagen nicht so ganz klar gekommen, so dass die zweite Hälfte per Hand ausgespäht wurde. Nach dem Sähen haben wir dann den Rasen täglich noch mit dem Rasenspänger bewässert. Nach ungefähr einer Woche fing der Rasen auch an zu wachsen, mitte November erfolgte dann auch das erste Mähen.

Noch sind Lücken vorhanden. Diese werden sich aber nach dem Nachsähen im nächsten Frühjahr schließen.

 

Ausgangslage....
Ausgangslage….
Unseren zwei Hunden gefiel es auch ohne Rasen
Unseren zwei Hunden gefiel es auch ohne Rasen
fast fertig umgegrabener Garten
fast fertig umgegrabener Garten

 

es wächst weiter....
es wächst weiter….
es wächst!
es wächst!
Die Wiese wächst....
Die Wiese wächst…. Das Bild vor dem Mähen. Nach dem Mähen existiert leider keins.